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Tourismus-Chef"Wenn's hilft den Winter zu retten, opfern wir lieber den November"

Johann Spreitzhofer, Almenland-Wirt und Tourismus-Chef in der Wirtschaftskammer, fordert im Falle eines Lockdowns auch das deutsche Entschädigungs-Modell.

Johann Spreitzhofer, Almenland-Wirt, Hotelier und Tourismus-Chef in der Wirtschaftskammer - fordert im Falle eines Lockdowns auch das deutsche Entschädiguns-Modell. © Ulla Patz
 

Während das Coronavirus in einer zweiten Welle an Infektionen über Europa rollt, droht auch dem heimischen Tourismus und vor allem der Gastronomie möglicherweise auch eine zweite Welle - an verordneten Schließungen. Zumindest, wenn sich Österreich an das deutsche "Lockdown light"-Modell halten sollte.

Kommentare (11)
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Plantago
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Thin Big: Wenn es hilft das Land zu retten,

dann opfern wir 2021...

donmarkus
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Im November haben sowieso

die meisten Tourismusbetriebe geschlossen, da Saisonbedingt hier fast keine Gäste kommen. Da wäre die Forderung ja gerade passend das 75 % des durchschnittlichen Jahresumsatzes aliquot ausgeglichen wird und das auf Kosten der Steuerzahler! Jährlich ein Nächtigungsplus einsacken und dann vielleicht noch 20-40% der Zimmer schwarz kassieren und dann auch noch jammern das nix über bleibt. Gehts eigentlich noch????

herwag
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!!!

klar darfs noch ein bisserl mehr sein ? in zeiten von 2 stelligen zuwachsraten (und gewinnen) wurden aber keine extrasteuern bezahlt !

derschwarze
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Wie schafft man es, solch

einen Stumpfsinn zu posten.

Ennstaler
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Ganz vergessen wird von dem Herrn

offensichtlich auch, dass nicht wenige Betriebe sehr lange ordentliche Gewinne (Rekordjahr nach Rekordjahr) eingefahren haben, nicht zuletzt durch imner mehr Grossevents und billig Hacklern aus dem Osten. Leid tut mir da nur der kleine Wirt ums Eck samt Personal... dem steht eine Entgeltzahlung vom Staat allemal eher zu als den Rekordjägern und Gigantomanen mit ihren Megabetrieben.

Hieronymus01
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So ist das Wirtschaftssystem.

Da haben sie "goldene Jahre" gehabt und alles steuerschoned mit Krediten (im Irrglauben dass es immer so weiter geht) neuinvestiert und expandiert.
Und jetzt haben sie die Hose voll weil sie die Fixkosten (Bankkredite) nicht begleichen können.

Balrog206
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Naja

Wenigstens gibts Menschen die etwas riskieren und auch damit Arbeitsplätze schaffen und sich nicht nur ins sichere Nest setzen , und dann noch eine große Lippe riskieren !

glashaus
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Blind

wirtschaften kann eben auch schief gehen. Betriebe die eben auch Rücklagen bildeten haben jetzt auch weniger Probleme. Leider scheint dies gerade bei den Großbetrieben aber ein Fremdwort zu sein. Viel eher hofen sie auf die Politik und den Steuerzahler.

donmarkus
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Bei einer Auslastung

in diesem bisherigen Jahr von 85-95% in der Dachstein/Tauern Region glaube ich nicht das hier irgendjemand jammern muss. Nur zur Info, das Unternehmertum besteht nicht nur aus Gastronomen auch andere Selbstständige riskieren Kopf und Kragen und stehen als Einzelunternehmer mit ihrem Privatvermögen ein.

petera
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Genau, nach dem Lockdown

soll es weitergehen wie zuvor, damit wir einen Monat später wieder in den Lockdown müssen. Nicht sehr weit gedacht.

derschwarze
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Vorschlag bitte.

Alles sperren für die nächsten zwei Jahre, oder was?