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Justizanstalt KarlauWerkzeug für den Ausbruch stammte aus der Zelle

Nach dem Ausbruchsversuch in der Vorwoche hat die Justizanstalt ihre Erhebungen abgeschlossen. Technische Einrichtungen "einwandfrei", aber offenbar Mängel in der Bausubstanz.

Karlau
Der Innenhof der Justizanstalt Graz-Karlau © ballguide/Manuel Hanschitz
 

Wie gelang es drei Insassen der Justizanstalt Graz-Karlau unbemerkt ein Loch in die Wand zu stemmen und sich daraus in den Innenhof abzuseilen? Wie gelang es ihnen, danach noch zwei Barrieren zu überwinden, bevor ihre Flucht bereits außerhalb der Anstaltsmauern beendet wurde? Die Anstaltsleitung hat zumindest ihre Erhebungen dazu abgeschlossen und den Bericht an die zuständige Generaldirektion für den Strafvollzug geschickt.

Kommentare (2)

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pescador
1
1
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mit "manipuliertem Haftrauminventar"

Dann sind die Hafträume eindeutig mit nicht geeigneten Inventar ausgestattet. Das lässt sich durch eine geeignete Konstruktion des Inventars erreichen und durch geeignete Maßnahmen muss auch gewährleistet sein, dass sich Inventar nur innerhalb eines vorgegebenen Radius vom Häftling bewegen und verschieben lässt.
Außerdem so ein Loch entsteht nicht von heute auf morgen. Wo bleibt die Zellenkontrolle durch das Aufsichtspersonal?
Sind diese Sicherheitsmängel unserer Kuscheljustiz geschuldet?

dieRealität2020
6
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das die Justizwache zielführend und effektiv reagiert hat war ja zu erwarten, die Details?

für Hilfsmittel und Werkzeuge gibt es Mittelsmänner und Besorgungsmöglichkeiten aus den Werkstätten, die üblichen Handlungsweisen sind hier in allen Gefängnisse weltweit ähnlihc gelagert oder
.
haben sie vielleicht Werkzeuge im Internet gekauft?