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Koralmbahn-Baustelle Da hilft nur eines: Ohren zu und durchhalten

Pulverturmbrücke
Am Wochenende wird die Pulverturmbrücke zwischen Wundschuh und Kals abgerissen © ÖBB
 

Es war im Jahr 2008, als der Baubescheid für das Teilstück der Koralmbahn zwischen Graz und Weitendorf erlassen wurde. Aus verschiedenen Gründen verzögerte sich der Start des komplexen Vorhabens. Nun ist es so weit. Schwierig wird die Baustelle in dem teils dicht besiedelten Gebiet mit zwei Autobahnen und einem Flughafen in der Nähe nicht nur für die Planer, Techniker und Arbeiter. Kompliziert wird es auch für jene, die entlang der künftigen Bahnstrecke leben, arbeiten oder dort aus sonstigen Gründen zu tun haben.

Vier Jahre lang wird es Lärm, Staub und Erschütterungen geben, gesperrte Straßen und Umleitungen. Bei einem Ombudsmann können Anrainer Dampf ablassen und Sorgen deponieren. Wobei diese das große Ganze sehen müssen, wie bei den ÖBB betont wird – das Jahrhundertprojekt der 130 Kilometer langen Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt. Das Argument mag richtig sein, leidgeprüften Anrainern hilft dies aber wenig weiter. Und die Aussicht, ab Ende 2025 in einer Stunde am Wörthersee zu sein, ist auch ein schwacher Trost. Es gilt also: Ohren zu und durch.

Aber vielleicht ist man ja bei den ÖBB auch so findig wie in vielen anderen Bereichen – und stellt sich bei besonders betroffenen Anrainern mit Gratisfahrten nach Klagenfurt (oder Ähnlichem) ein.

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