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Rückstau durch CoronaKages veröffentlicht OP-Wartezeiten auf Webseite

Auf eine Knie-Arthrosokopie am LKH Graz muss zum Beispiel durchschnittlich 16 Wochen gewartet werden.

© santypan - stock.adobe.com
 

Auf ihrer Webseite veröffentlicht die Kages nun die durchschnittliche Wartezeit und die vorgemerkten Termine für Operationen. Angeführt sind die Wartzeiten in der Augenheilkunde und Optometrie, für die Orthopädie und Traumatologie und die Neurochirurgie. Auf eine Knie-Arthrosokopie am LKH Graz muss zum Beispiel 16 Wochen gewartet werden. Auf eine Katarakt-OP am LKH Hochsteiermark 28 Wochen im Schnitt, an der Augenklinik des LKH Graz derzeit hingegen nur neun Wochen.

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petera
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Sind die Zeiten auch für jene mit

privater Zusatzversicherung dabei?

Wenn schon, denn schon.

Ragnar Lodbrok
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Sicher nicht;

wer privat versichert ist und zahlt, kommt nächste Woche dran. Man darf nicht vergessen, die Sozialversicherung ist eine Grundversorgung und kein Wunschhotel. Auch wenn das viele glauben.

plolin
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Natürlich nicht!

Das ist auch der Grund, warum ich auf meine Zusatzversicherung nie und nimmer verzichten würde. Da spare ich lieber woanders.

Reipsi
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Dann ab in

ein Privatspital und nicht in ein Öffentliches Subensioniertes Landesspital das vom Steuerzahler getragen wird .

erihugo
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OP-Wartezeiten

Der Ordnung halber müsste mit den Wartezeiten vor Corona ergänzt werden, die waren auch lang!
Corona ist nicht an allem schuld..

Rot-Weiß-Rot
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@erihugo, da hast du vollkommen recht!

Das Problem liegt viele Jahre zurück. In den Koalitionsverhandlungen bestand eine Partei auf eine Privatisierung im Gesundheitssystem. Nur um die Kanzlerschaft zu retten hat andere Partei damals zugestimmt (unverzeihlich) und unter Schüssel wurde dies dann noch perfektioniert. Als Ergebnis haben wir jetzt, dass ein privatwirtschaftlich geführtes KH dementsprechend wirtschaften muss, daher kam und kommt es noch immer zu Einsparungen. Jetzt hat man die Situation, dass Oberärzte die Arztbriefe schon selber schreiben müssen, da die Schreibkräfte fehlen. Statt beim Patienten, oder im OP sitzt der Arzt vor dem PC und schreibt. Wissen sie, der Staat subventioniert so viel, doch bei der Gesundheit, die alle Österreicher betrifft, will man sparen. Das ist nicht einzusehen, doch daher haben wir so lange Wartezeiten. Koste es, was es wolle hätte es schon immer im Gesundheitswesen geben müssen. Österreich kann sich das leisten und es käme allen zu Gute. So lange Wartezeiten für Krebspatienten, oder Herzkranke sind schon alleine psychisch unzumutbar.

Dobinator
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@privatwirtschaftlich

Die KAGes um die es im Bericht geht, ist aber kein privatwirtschaftlich geführtes KH (100% Tochter vom Land) und wer soll dieses "koste es, was es wolle im Gesundheitswesen" bezahlen?

Rot-Weiß-Rot
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@Dobinator, Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. (LKH) laut Firmenbuch!

Es gibt auch eine Firmenbucheintragung. Die Gesellschaft wird zwar vom Land gehalten unterliegt jedoch klar der Privatwirtschaft. Auch keine Pragmatisierung der Angestellten mehr.
Sie fragen, wer das bezahlen soll? Wer bezahlt die 50 Milliarden für die Wirtschaft jetzt? Nein, Spaß beiseite. Sie sollten wissen, dass das LKH-West eigentlich doppelt so groß gebaut werden hätte sollen. Wenn sie im LKH-West ein MR machen müssen, kamen sie ins UKH, da das West kein eigenes MR hatte. Ob es jetzt auch noch so ist weiß ich nicht, doch es war viele Jahre der Fall. Nur ein Eurofighter weniger hätte den Vollausbau des LKH-West finanziert. Die Gesundheit ist das höchste Gut das wir Menschen haben und sie können überall sparen, nur dort nicht.

Dobinator
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@ RWR

Firmenbuch hat doch mit privatwirtschaftlich geführt nichts zu tun. Fakt ist: Der Grossteil der Mitarbeiter sind Landesbedienstete (nicht Beamte sondern VBs), die jährlichen Millionenverluste die zwangsläufig anfallen trägt die öffentliche Hand. Und warum sollen sich 2 Häuser in unmittelbarer Nachbarschaft mit 2 unterschiedlichen Trägern (AUVA und KAGes) nicht 1 MR teilen?