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Steirischer Yachtanbieter"Wie wir jetzt mit Kroatien umgehen, wird uns im Wintertourismus treffen"

Klaus Pitter, größter Vermieter von Segelbooten in Kroatien, geht mit der Regierung hart ins Gericht. Er fordert im Interview mehr Tests für Urlauber statt Reisebeschränkungen.

Klaus Pitter
Klaus Pitters Unternehmen mit Sitz in Hartberg gehört zu den größten Yachtcharter-Anbietern weltweit © Pitter
 

Der Hartberger Klaus Pitter ist einer der größten Anbieter von Charteryachten weltweit. Die Reisewarnung für Kroatien, wo er rund 500 Boote vermietet, trifft sein Unternehmen zum Höhepunkt der Segelsaison. Die Entscheidung der Regierung, ganz Kroatien mit einem de facto Reiseverbot zu belegen, kann er nicht nachvollziehen.

Kommentare (45)

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4047690schl
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Bleib daheim

Urlaub in Österreich anstelle mit Diesel Verschlingenden Umweltvernichtern in Kroatien herumprotzen!!!

Liemo
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4047690schl

Wo glaubst du steckt man sich eher an? Mit der Familie am Segelboot (Diesel verschlingend??? ;-)) oder in Velden in Österreich???

Ichweissetwas
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Denen geht´s nur um die eigene Kohle....

mit den "Yachten" dachten sie, weiter groß Geld zu machen und jetzt geht in paar Monaten geht der A.... schon auf Grundeis!

berndhoedl
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@ichweißauchwas...

und zwar dass Neid einem schon zusetzt, wenn man so viel Schadenfreude in einem Satz reinpackt.
Jetzt setz ich auch was unter Anführungszeichen - „Luxusartikel (wie Yachten) sind nicht vom Himmel gefallen, sondern in den meisten Fällen, Resultat harter Arbeit, während andere halt net so hart gearbeitet (wenn überhaupt) haben“

Landbomeranze
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Sollen sich selbst an der Nase nehmen

Die Kroaten hätten ihre Corona Löcher ja selber zudrehen können. Mit Geschäft weiterlaufen lassen, gewinnen sie kein Vertrauen. Jetzt vielleicht auch noch beleidigt spielen. Die haben von Nachverfolgung noch nichts gehört. Keiner der zurückgekommenen Coronaeinschlepper wurde von Kroatien verständigt. Alle kamen erst durch Tests in Österreich darauf, dass sie infiziert sind.

Rot-Weiß-Rot
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@Landbomeranze, könnten sie mir ihre Zeilen nochmals erklären? Ich verstehe nicht was sie sagen wollen.

"Die haben von Nachverfolgung noch nichts gehört. Keiner der zurückgekommenen Coronaeinschlepper wurde von Kroatien verständigt. Alle kamen erst durch Tests in Österreich darauf, dass sie infiziert sind."

Also wenn man erst durch einen Test in Österreich bemerkt, dass eine Person infiziert ist, wie sollen die Kroaten das dann wissen und nachverfolgen? Da müsste von der österr. Behörde eine Nachricht an Kroatien ergehen und erst dann können die kroatischen Behörden tätig werden. - Doch wenn sie das gerade ansprechen; In Bezug auf Ischgl was das so. Das Gesundheitsministerium wurde mehrfach von Island informiert, dass hier ein Cluster vorliegt und man hat tagelang weiterlaufen lassen und das Virus hat sich nachweislich nach ganz Europa ausgebreitet. Also, wir Österr. und das meine ich jetzt NICHT politisch, sollten vorsichtig sein andere Länder zu kritisieren, da wir selbst genug "Dreck am Steck‘n" haben.

Landbomeranze
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Zwischenzeitlich sollten die Verantwortlichen

aber den Umgang mit dieser Krankheit gelernt haben, also auch die Kroaten. Da laufen in einem Lokal alle Kellner mit Corona herum und infizieren 40 % der Gäste. Island ist ein alter Hut und zwischenzeitlich weiß ganz Europa mit welchen Maßnahmen eine unkontrolliere Weiterverbreitung gestoppt werden kann. Nur die Kroaten wissen es offensichtlich bis heute nicht, sonst müsste wenigstens einer der vielen infizierten Rückreiser zwischenzeitlich etwas von den Kroaten gehört haben.

Rot-Weiß-Rot
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@Land, und wie soll das gehen?

Machen wir es praxisnahe.
1000 Österreicher fahren nach Kroatien, davon infizieren sich 40% = 400. Wenn Jemand im Urlaub schon Symptome bekommt und zum Arzt geht ist alles klar und die Kroaten wissen bescheid. So einen Fall meinen wir aber nicht! Unser Fall ist, dass von den 400 noch keiner Symptome hat und erst zu Hause bekommt der Herr Maier Beschwerden, geht zum Arzt und Diagnose Covid-19. Dar Arzt meldet dies der Bezirksverw.behörde und damit ist das vorerst erledigt. Also bis dahin können die Kroaten von diesem Fall gar nichts wissen. Wenn die Behörde nachfragt um eventuelle Kontaktpersonen zu finden und es wird bekannt, dass sich der Herr Maier in Kroatien angesteckt hat, ergeht eventuell und das ist von der Bez.verw.behörde abhängig, eine Meldung an das Gesundheitsministerium. Wenn sich im Gesundheitsministerium diese Fälle häufen wird es zu Beratungen kommen und das Außenministerium wird die zuständigen Behörden in Kroatien verständigen. Ausschließlich dann und nur dann erhält Kroatien Kenntnis von Österreichern die sich infiziert haben. Es gibt sonst keine Möglichkeit, außer der Maier schreibt einen Brief an den kroatischen Gesundheitsminister. Ob der den lesen wird bezweifle ich allerdings.

oekoLogisch
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Wie macht man das?

Die einen dürften, die anderen nicht, diese Region schon, die andere wieder nicht, wer kann schon alle wieder Einreisenden so genau kontrollieren, oder wollen alle chinesische Verhältnisse. Ob so oder so, für mich war für diesen Sommer klar, einfach zu Hause bleiben, ein paar Bergtouren oder einfach nur mal die Seele baumeln lassen, geht auch. Ach ja, Unternehmer ächzen, keine Sorge, Waldbauern auch. Ist gerade nicht einfach, aber Jammern bringt nichts, abgesehen davon, dass die Kinder dann sicher nicht in die Fußstapfen treten werden. Man sollte halt ein wenig Wikipedia lesen und aus der Geschichte lernen, die zweite und möglicherweise, falls der Impfstoff bis dorthin nicht kommt, eine dritte Welle kommen garantiert. Das da die Regierung rechtzeitig Schritte dagegen unternimmt, ist doch klar. Sind wir doch froh, dass die HC Partei da nichts mehr zu sagen hat. Immer wieder sind Ziele knapp bevor sie erreicht wurden, doch wieder verschwunden, siehe Forstwirtschaft. Eine Kalamität jagt die andere. Da werden andere, die alle Jahre 5 bis 10% und mehr Zuwachsraten hatten, mal auch ein bisserl was aushalten dürfen, oder ist das alles nur ein Geschäft rein auf Pump?

Rot-Weiß-Rot
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@oekoLogisch

"Die einen dürften, die anderen nicht, diese Region schon, die andere wieder nicht, wer kann schon alle wieder Einreisenden so genau kontrollieren" Diese Frage ist leicht zu beantworten. Die Deutschen können das. An jedem Flughafen, Schiffshafen, Bahnhof werden Rückkehrer aus Risikogebieten kostenlos getestet und all jene die aus keinem Risikogebiet kommen können sich kostenlos innerhalb von 72 Stunden beim Hausarzt testen lassen. Ich denke, das ist eine Sache des Geldes, das bereitgestell wird und der Planung. Da sind uns die Deutschen halt überlegen, auch wenn uns immer gesagt wird, dass wir die Besten sind.
"Sind wir doch froh, dass die HC Partei da nichts mehr zu sagen hat " - Ja das sind wir, doch die FPÖ hat nicht alleine regiert, sondern in wunderbarer Harmonie mit der ÖVP und es wird wieder versucht der anderen Partei in die Schuhe zu schieben, was falsch gelaufen ist. Gut, das hat bei der SPÖ auch funktioniert, versucht man es halt wieder.
"Eine Kalamität jagt die andere. Da werden andere, die alle Jahre 5 bis 10% und mehr Zuwachsraten hatten, mal auch ein bisserl was aushalten dürfen, oder ist das alles nur ein Geschäft rein auf Pump?" - Da haben sie vollkommen recht!

peter80
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Was genau wurde verboten..??

... Reisewarnung.. Den Unterschied sollte man auch irgendwie kapieren u d nich medial noch hochschaukeln

hfg
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Leider ein völliges versagen der Politik

Auf EU Ebene müssten enorme Testmöglichkeiten vor Ort und überall rasch geschaffen werden. Das Ergebnis muß in kurzer Zeit einige Stunden zur Verfügung stehen. Dann kann man fast ungehindert Reisen selbst Touristen aus Amerika und dem Rest der Welt wären willkommen. Es würden damit Arbeitsplätze erhalten und Betriebe und die gesamte Wirtschaft würde nicht einbrechen. Jetzt werden Milliarden verschleudert und trotzdem hilft es fast nichts. Das Virus wird uns lange erhalten bleiben - das Geld wird bei den Verboten und Lock Down nicht reichen, abgesehen von den anderen Problemen. Der Aufbau einer lückenlosen Teststruktur würde einen Bruchteil kosten und wesentlich weniger Tote und Arbeitslose bedeuten. Das Leben könnte fast unbehindert mit Hygiene, Abstand und Unterbrechung der Ansteckungen ablaufen. Verbote und Schließungen funktionieren nicht. Noch dazu wenn man sie leicht umgehen kann, da eine Registrierung und Überwachung unmöglich ist.

lucie24
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Das ist alles so lächerlich

Aber nach Bergamo/Italien darf ich ungehindert reisen 😂👏

kritiker47
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Sehr geehrter Herr Rombold !

Die Frage sei erlaubt : Haben wir jetzt in unserem Land keine anderen Sorgen, als sich um das Geschäft der Bootsvermieter in Kroatien zu kümmern ?

Rot-Weiß-Rot
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@kritiker47, also diese Frage stellst du dem Falschen!

Der Herr Rombold könnte diese Frage der Tante Wappa stellen, wenn es da nicht manche Medien gäbe, die aus welchen Gründen auch immer, so einen Unsinn drucken?
Ich bin kein Freund dieser Reisewarnung, da es zu viele Schlupflöcher gibt, doch diesen Artikel hätte sich die KLZ sparen können.

kritiker47
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Hallo Rot-Weiß-Rot

Genau dieser Ansicht bin ich auch. Die Kleine hätte sich diesen Artikel sparen können..., deshalb mein Beitrag vorher !

Rot-Weiß-Rot
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@kritiker47, 👍👍👍

Alles klar.

Hildegard11
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Der Kurze...

...will ja alle Routen schließen. Mag er die Kroaten auch nicht?

Landbomeranze
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Liebe Frau Hilde, fragens doch die,

die in Makaskar auf Urlaub waren und von einem Corona-Kellnerteam allesamt infiziert wurden. Außerdem, was soll eine partielle Reisewarnung? Wie kontrolliert der Grenzer eigentlich, wo die Rückkehrer allesamt unterwegs waren. Jede Wette, dass alle Rückkehrer theoretisch dort urlaubten, wo keine Reisewarnung gilt, obwohl sie praktisch natürlich auch in Warngebieten unterwegs waren. Ist doch lächerlich eine partielle Reisewarnung in einem anderen Land. Das kann man in Österreich machen, wo die eigene Verwaltung das ganze in der Hand hat. Was soll eigentlich die Argumentation, wenn die Österreicher nicht auf Sommerurlaub nach Kratien fahren, kommen die Kroaten nicht zum Winterurlaub. Dann sollen sie halt in Kroatien bleiben. Entscheidend ist, dass Corona nicht durch Heimkehrer zu einer neuen Pandemie wird, die nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden kann. Einen zweiten Lockdown überleben die hochverschuldeten Tourismusbetriebe in Österriech ohnedies nicht.

Rot-Weiß-Rot
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@ Landbomeranze, und wie stellt der Grenzer fest ob ich aus Portoroz (Slo) oder Umag (Cro) komme?

An der Grenze wird man gefragt woher du kommst.(Laut ZIB im ORF)- Wie soll man das auch anders abwickeln. Muss man an der Grenze Belege seines Aufenthaltes in Cro. vorlegen? Mir ist davon nichts bekannt.
Ich glaube, im Grunde kannst angeben was du willst.
Wenn das wirklich so ist, ist doch die ganze Aktion für die Katz.

Landbomeranze
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Stapeln?

Na ja, wenn die Grenzer sich denken, dass die Österreicher in Portoroz 10fach übereinander gestapelt werden müssen um dort Platz zu finden, sollte der Regierung und den Unternehmern in Österreich schon etwas einfallen.

Liemo
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Landbomeranze

Was der Grenzer "glaubt" ist unerheblich, er müßte es schon beweisen können....

bimsi1
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Er liebt die Österreicher.

Und daher will er sie schützen vor Infizierungen

fans61
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Der Kurz liebt nur sich selbst

und das reicht ihm und seinen Gläubigern.

tintifax
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money

makes the world go round ... :-(((

Kristianjarnig
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Eben. Und von jemandem der NATÜRLICH seine eigene Sache vertritt, und nur die...

...muß man keine Tipps annehmen wie man einen Staat zu führen hat. Sorry.

Letztlich hat da ja jeder seine eigene Agenda und natürlich müssen Entscheidungen unabhängig getroffen werden. Es gibt sowieso schon viel zuviel Lobbyiesmus in der Politik.

Jetzt reichen Länder nicht mehr, jetzt fordern manche im Ernst Regionen auszunehmen. Und WIE soll man das kontrollieren? Geht ja jetzt kaum, dank (zu) offener Grenzen, kaum noch. Wenn jemand beinhart lügt, dann über Italien aus Krotien zurückkommt "legt" er/sie doch jede derzeit mögliche Kontrolle.

Bald wird man dazu übergehen müssen das Reisende Beweise erbringen von WO sie kommen. Wollen wir das? Eben!

2020 ist eben kein "Reisejahr". Und wenn es so weitergeht schaut es mit 2021 auch nicht viel besser aus. Letztlich wird es von jedem einzelnen abhängig sein und das muß endlich in den Hirnen ankommen.

 
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