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So viel wie im ganzen VorjahrSeit Ende Juni zwölf Millionen Euro Hagelschaden in der Steiermark

Schwere Hagelunwetter verursachten in der Steiermark binnen eineinhalb Monaten so viel Schaden wie im ganzen Vorjahr. Jetzt wird auch die Nässe zum Problem für viele Bauern.

Vom Unwetter am Donnerstag zerstörtes Kürbisfeld in Stallhofen © Hagelversicherung
 

Franz Hois ist bestürzt. „Da bemüht man sich das ganze Jahr, etwas Gutes zu schaffen, und dann ist es binnen einer halben Stunde dahin“, sagt der 57-Jährige. Der Bio- Bauer aus Bernau bei Stallhofen musste seit Ende Juni drei Mal zusehen, wie sein Betrieb von schweren Unwettern getroffen wurde. „Zuerst hat der Sturm bei mir 200 Festmeter Wald vernichtet, wenige Tage später sind Hagel und Hochwasser gekommen und haben die Gerste und den Kürbis schwer geschädigt.“ Und als Hois gerade mit den Aufarbeitungen im Wald fertig war, zog am Donnerstagabend abermals ein Hagelunwetter über die Region, knickte wieder Bäume und gab Kürbis und Mais den Rest. „Da überlegt man dann, was die Tiere im Herbst nur fressen sollen“, seufzt der Bauer.

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isteinschoenerName
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Durch den Klimawandel nehmen eben auch weltweit Unwetter zu,

zum Teil bereits mit katastrophalen Ausmaßen (siehe derzeit zB Asien).

Aber ist erst der Anfang. Harmlos gegen das, was uns in 10, 20, ... Jahren erwarten.
Vielleicht wäre es Zeit, etwas zu tun? Und den Politikern JEDEN Tag auf die Zehen zu steigen, damit diese endlich umfassend handeln?

Plantago
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Ich schlage das "Wetteramt" vor.

Das hat jetzt nichts mit dem "Salzamt" zu tun. Man betet in der Katholischen Kirche nach wie vor für gutes Wetter und eine ertragreiche Ernte und feiert dazu einen Gottesdienst. Mehr als Beten wird dem Einzelnen auch nicht übrig bleiben. Meine Fabriken hätte ich schon geschlossen, so ich welche hätte.

aposch
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Klimawandel

Was hilft das ganze von den Politikern fordern, es kommt doch auf den Einzelnen an.
Was aber können wir Österreicher schon tun, wenn weltweit alles verkehrt läuft? Siehe USA oder Brasilien.

user10335
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"Es kommt auf den Einzelnen an", das gilt auch für Einzelne Staaten!

Würden z.B. alle 27 EU-Staaten mehr für den Klimaschutz tun, so würden rund 450 Millionen Einwohner betroffen sein. Das sind mehr als in den USA und Kanada zusammen (rund 370 Millionen Einwohner)!

Marmorkuchen1649
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Stimme zu aber...

man kann auf Eigenverantwortung setzen und darauf achten, dass man ohne Zwang von oben auf diverse umweltschädigende Dinge verzichtet.