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Entwurmungsmittel untergemischtKokain-Comeback: 1500 Dosen pro Tag - alleine in Graz

Zum heutigen Gedenktag für Drogenopfer: Ein Blick auf die Lage in der Steiermark und wie Angehörige mit der Situation umgehen können.

© Sujetbild: APA/HELMUT FOHRINGER
 

Heute gedenkt die Welt der Opfer, die durch den Konsum von legalen und illegalen Drogen verstorben sind. Um auf die Problematik, die auch in der Steiermark vielfach verborgen bleibt, aufmerksam zu machen, informiert die Caritas ab 12 Uhr am Grazer Hauptplatz über die aktuelle Situation und verteilt auch Sonnenblumen.

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beneathome
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Behördlich heruntergespielt

Ernsthafte Bekämpfung sieht sicher anders aus. Graz versinkt langsam im Sumpf der importierten Kriminalität. Wenn jeder Drogendealer mit unseren Sozialleistungen ausgehalten wird und die Behörden lieber die Augen zu halten, damit die Presse nicht von ausländerfeindlichen Verhalten sprechen können, dann sehe ich langfristig schwarz für die Zukunft unserer Kinder. Aber die Hauptsache ist, dass wir oberflächlich Sozialstaat geschimpft werden. Und es wär schön, wenn Graz wieder mal etwas persönlicher und nicht nur kalt verstädtern würde.

Ragnar Lodbrok
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Alles hier stimmt - es ist leider nur die halbe Wahrheit...

15 Personen sind an Drogen gestorben. An welchen Drogen? Von Cannabis gibt es weltweit - insgesamt - 2 Todesfälle. Aber gut - schauen wir uns die Zahlen zu Nikotin und Alkohol - den wirklichen Einstiegsdrogen an: Alkoholtote in Österreich: 8.000 pro Jahr; Nikotintote: 14.000 pro Jahr (davon 1000 Passivraucher). Das sind tagtäglich 60 Menschen in Österreich, die am Saufen und tschicken krepieren. Synthestische Drogen, harte Drogen - die wirklich töten und abhängig machen - gehören bekämpft! Cannabis macht weder körperlich abhängig noch tötet es. Cannabis ist schlichtweg eine Gefahr für Pharmafirmen. Wo kommen wir denn da hin, wenn sich jeder sein Kopfschmerzmittel, sein Mittel gegen Depressionen selbst anbaut!? Lieber zuerst die Leber mit Alkohol ruinieren - dann hat die Pharmaindustrie mehr davon.

Ragnar Lodbrok
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Ich dachte immer Amerika sei konservativ...

...wenn ich mir die vielen Daumen runter anschaue, dann wundertes mich nicht, daß Österreich in der Selbstmordstatistik so weit vorne liegt. Mich wundert eher, daẞ es noch Leute gibt, die sich nicht umbringen (Zitat Erwin Ringl - Psychoanalytiker)

bb65
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@RAGNAR

Ja, Alkohol ist unser größtes Problem, auch wegen der hohen sozialen Akzeptanz. Ich bin selbst Alkoholiker und habe vor 14 Jahren den Ausstieg aus dem Hamsterrad geschafft. Das Problem mit Cannabis (ich habe jahrelang in Amsterdam gewohnt und einen guten „Einblick“ in die Problematik erhalten) ist nicht so sehr dass es dich umbringt, sondern dir die Zeit stiehlt. Ich kenne genug Junge Leute die ihre Zeit dem Coffieshop gewidmet hatten da war für Arbeit keine Zeit mehr. Und weil das Leben eben nicht gratis ist und auch der Sozialstaat fuer diene „lifestyle“nicht ausreicht entsteht eben die Beschaffungskriminalität. Und auch das Problem Cannabis als Einstiegsdroge ist nicht zu unterschätzen. Auch ist das Gehirn bei Menschen erst ab 25 voll entwickelt und Cannabis brauch vor diesem Alter ist schädlich fürs Hirn. Natürlich kann Cannabis auch gute Hilfe in manchen medizinischen Fällen bieten, aber im Ernst, die meisten Kiffen zum Zeitvertreib.