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AnalyseDie Erderwärmung pausiert trotz Coronakrise nicht

Analyse. Obwohl uns die Coronakrise eingebremst hat, steigt die CO2-Konzentration an. Warum der kondensstreifenfreie Himmel trügt.

Seltener Anblick derzeit: Flugzeuge (und Paragleiter) am Himmel. © APA
 

Der Gedanke ist zu attraktiv, als dass er über die vergangenen Wochen nicht weltweit transportiert worden wäre: Der coronabedingt erzwungene Rückzug der Menschen ins direkte Umfeld ihrer eigenen vier Wände hat der Natur wieder Raum zum Aufleben verschafft. Die Rede ist von Delfinen, die Hafengebiete zurückerobern, und von Wildtieren, die sich aus den Wäldern wagen. Und ja: Auch der Treibhausgasausstoß hat sich im Zuge der Krise reduziert, das Blau des Frühlingshimmels ist dieser Tage nahezu frei von den streifenförmigen Hinterlassenschaften der Verkehrsflugzeuge. Für nicht wenige ein kleiner Trost in einer sonst eher trostlosen Zeit.

Kommentare (3)

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scionescio
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Schon etwas unlogisch aufgebaute Argumentation ...

auf der einen Seite ist das gesamte System so träge und über hunderte Jahre kaum veränderbar und auf der anderen Seite sollen die menschlichen Treibhausgasemissionen, die ja nur einen kleinen Anteil an den gesamten Treibhausemissionen ausmachen, jetzt plötzlich das Ruder herumreißen?

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harry
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Balance

Das Klima kann man sich vorstellen wie eine fein eingestellte ausbalancierte Waage (tatsächlich mit leichter Neigung in Richtung Erwärmung seit der letzten Eiszeit aber grundsätzlich stabil). Wenn nun auf einer Seite etwas mehr Gewicht (in unserem Fall menschliches Zutun) hinzukommt, kann das die ganze Waage zum kippen bringen und so den Erwärmungsprozess drastisch und im schlimmsten Fall exponentiell beschleunigen, was das heißt muss glaube ich zur Zeit nicht näher erläutert werden. Ich hoffe das ist verständlich illustriert.

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scionescio
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@Harry: Ich habe nicht den Klimawandel in Frage gestellt ...

... sondern die unlogische Argumentation des Redakteurs hinterfragt.

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