AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Gemeinderatswahl 2020Alle gegen die Partei der Bürgermeister

Nach Nationalrats- und Landtagswahl heben die Kampagnen für die Gemeinderatswahlen am 22. März an. Die Großwetterlage spricht stark für die ÖVP, die „Partei der Ortschefs“.

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Am 22. März wird in allen steirischen Gemeinden außer Graz gewählt
Am 22. März wird in allen steirischen Gemeinden außer Graz gewählt © Jürgen Fuchs
 

Und wieder werden die Karten neu gemischt. Nach der Nationalrats- und der Landtagswahl im Herbst 2019 stehen die nächsten Urnengänge an. Es ist zwar nur ein Wahltag, aber eigentlich sind es 285 Wahlen, die am 22. März abgehalten werden, wenn alle Steirer außer die Grazer ihre Gemeinderäte wählen.

Die steirischen Parteigeschäftsführer und Strategen in den Zentralen wissen daher auch, dass ein politischer Trend bei diesen Urnengängen nur bedingt hilft. „Da geht es um ganz spezielle Themen in den Gemeinden, vielfach auch um die Persönlichkeiten in der Kommunalpolitik und Rivalitäten“, bestätigt etwa ÖVP-Geschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg, dass er sich über die für die Türkisen günstige Großwetterlage freut, sich die ÖVP-Kommunalpolitiker aber am 22. März darauf einfach nicht verlassen können.

Kommentare (4)

Kommentieren
Kapazundo
3
9
Lesenswert?

Was ist Demokratie? Sundern & sempern und nix mochn?

Nix tun und jammern wie „Nixalsverdruss“ und sogar nicht zur Wahl gehen. Das sind die, die nie ein Festl werfen, aber auf jedem Festl motschgan. Man muss für seine Freiheit was tun, was schöpfen, was investieren. In Urlaub kannst auch nicht ohne Knödl.
Es gibt die Möglichkeit eine Bürgerliste zu starten oder eine zu wählen. Diese sind nur lokal und maximal regional Tätigt, machen keine Partei Politik und sind nicht seit Jahrzehnten an der Macht. Also „Nixalsverdruss“ Oarsch hoch und was tun;-))))

Antworten
Nixalsverdruss
2
0
Lesenswert?

Super Kapazundo...

Wenn du wüsstest ...
Du bist der Beweis dafür, dass "eh immer alles passt", dass Kritik unerwünscht ist und als "motschgan" abgetan wird.
"Ist eh alles gut - Bürgerlisten sind eine Alternative - aber leider viel zu selten!"

Antworten
Nixalsverdruss
18
15
Lesenswert?

Welche Alternativen gibt es?

Seit der Gemeindefusion 2015 sitzen viele Bürgermeister besser den je im (gut bezahlten) Sattel.
Viele machen einen sehr guten Job - einige agieren seit damals nur noch selbstherrlich. Wo es früher möglich war auf kurzem Wege Gespräche oder Lösungen zu finden hat jetzt die Bürokratie das Kommando übernommen.
Örtliche Veranstaltungen werden kaum noch von Gemeinderäten besucht, die Bürgerinnen zählen eigentlich gar nicht mehr. Noch nie wurden in unserer überschaubaren Gemeinde so viele Mitarbeiter in der Verwaltung aufgenommen - es braucht schließlich Kontrolle laut Aussage unseres Bürgermeisters.
Der Einsparungseffekt ist zu bezweifeln - und eines hat man mit dieser Fusion sicher versäumt: Man hätte müssen die Amtszeiten der "Ortskaiser" auf zwei bis drei Perioden beschränken (max. 15 Jahre). So haben sich Netzwerke gebildet, die mit demokratiepolitisch bedenklich sind.
Aber vielleicht will das die "hohe Politik" ja so - ich werde mir überlegen müssen, ob ich "mangels Alternative" überhaupt zur Gemeinderatswahl gehen werden ...

Antworten
Nixalsverdruss
1
2
Lesenswert?

Keine Sorge liebe "negativ Voter" ...

... viele denken eh so wie Ihr! Jeder der Kritik übt gehört ausgeschaltet - stört ja das System und die Harmonie!
Soll alles so bleiben wie bisher ...
Gratulation, ihr armen Knöpfe!

Antworten