Steirische Bundesheer-Pioniere haben am Donnerstag in St. Georgen ob Murau begonnen, Verklausungen in einem Graben zu lösen, die durch die Unwetter am Wochenende entstanden waren. 46 Soldaten mit elf Fahrzeugen standen im Bezirk Murau im Einsatz, die Arbeiten dürften etwa 14 Tage dauern, wie ein Bundesheer-Sprecher am Donnerstag auf APA-Anfrage mitteilte.
Die Soldaten sind Angehörige des Baupionier- und Katastrophenhilfezugs des Militärkommandos Steiermark. Sie rücken am Samstagabend ab, auch wegen der Landtagswahl am Wochenende. Am Sonntagabend sollten sie dann wieder nach St. Georgen aufbrechen. Die Arbeiten starten jeden Tag gegen 7.15 Uhr und dauern bis zum Einbruch der Dunkelheit. Die Männer müssen teilweise angeseilt arbeiten, um die zwei Schadstellen zu beseitigen - eine in der Nähe des Reiterhofs Olachgut, die andere im Olachbachgraben dahinter. "Die Bäume liegen verkeilt und unter Spannung kreuz und quer im Graben, es ist wie bei einem Mikadospiel", sagte ein Offizier.
Das Räumen der Schadstellen sei sehr zeitaufwendig, da die Stämme unter Spannung stünden und man Verletzungen vermeiden wolle. Das Wetter spielte am Donnerstag mit, trotz bewölktem Himmel gab es keine Niederschläge. Falls Regen oder Schneefall einsetzen würde und der Pegelstand des Baches ansteige, müsse man die Einsatzstelle eventuell räumen.