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Von Krummstiel bis BroadoarschLängst verschollen geglaubte Streuobst-Sorten neu entdeckt

Was wächst vor der Haustür seit 100 Jahren? Alte Apfel- und Birnensorten erleben ihre zweite Blüte. Ihre Bestimmung ist eine eigene Wissenschaft. Zu Besuch in der Alters-WG mit „Broadoarsch“, „Krummstiel“ und der „Guten Luise“.

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Alois Wilfling und Irmgard Ilg bestimmen pro Jahr bis zu 1500 alte Streuobstsorten in der Steiermark © Juergen Fuchs
 

Am Weidezaun im Windschatten des Zirbitzkogel trifft Entdeckerstolz auf bäuerlichen Wissensdurst. Heroben auf 1000 Meter Seehöhe, wo das Steirisch schon kärntnerisch klingt, nutzen die Seniorbauern Heinz Pichler und Nachbar Theobald Hofer als „Zaungäste“ die Gunst der Stunde: In der pittoresken Streuobstwiese schurln zwei Wissenschaftler mit fünf Meter langen Pflückstangen zwischen den hundertjährigen Prachtbäumen hin und her, um den süßesten Früchten, die hier seit Generationen wachsen, einen Namen zu geben.

Kommentare (1)

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ego57
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1
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Ich bin schon lange auf der Suche

nach dem "Klachlapfel", einem dunkelroten Apfel mit weissem Fleisch, welches von der Schale her einen roten Verlauf hat. Wenn er richtig reif ist, und man schüttelt ihn, hört man die Kerne "klacheln". Manchmal weist das Fruchtfleisch "eisige" (farblose) Stellen auf. Vor ca. 30 Jahren habe ich den letzten gesehen und gegessen, während meiner Volksschulzeit ( Anfang der 60-er) war er noch recht häufig. Ich weiß leider den richtigen Namen nicht, finde es aber schade, dass man ihn nirgends mehr bekommt.

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