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Sehnsüchtig erwartetEr ist endlich da: Der neue Jungbauernkalender 2020

In Wien wurde am Donnerstagabend der Jungbauernkalender 2020 präsentiert. Zum Jubiläum wurden diesmal die beliebtesten Bilder aus 20 Ausgaben nachfotografiert - verantwortlich war ein weststeirisches Fotografenduo.

Drei Sujets aus den Jungbauernkalender-Editionen 2020 © JBK/Abbilderei
 

Er wird jedes Jahr von vielen sehnsüchtig erwartet - egal, ob Landwirt oder nicht: Die beiden Kalender, die die "Österreichische Jungbauernschaft " als Vertretung von jungen Landwirtinnen und Landwirten mit ca. 50.000 Mitgliedern herausgibt, sind heiß begehrt. Das war das Produkt schon von Anfang an: Der erste Jungbauernkalender, damals in der Steiermark (Graz– Umgebung) produziert, erschien für das Jahr 2001 ausschließlich in einer Girls- Edition und hatte eine Auflage von 2.000 Stück. Der Kalender war in drei Tagen ausverkauft. Die einzelnen Kalenderblätter waren von Anfang an im Internet auf der Homepage der Jungbauern abrufbar. Im ersten Jahr wurden 400.000 Internetzugriffe registriert. Schon seit 2002 gab es eine männliche Ausgabe.

Für die beiden Kalender (zusätzlich gibt es eine Bayern-Edition) haben sich heuer wieder Tausende Landwirte und Landwirtinnen, Nebenerwerbsbauern oder Bauernkinder beworben. Aus der Steiermark sind diesmal vier junge Frauen und zwei Männer dabei, aus Kärnten eine Dame und ein Herr - siehe Fotoserien!

Jubiläumsausgabe: Jungbauernkalender 2020: Die Frauen

Jänner: Magdalena (24) aus Oberösterreich. Es ist vor allem die Vielfalt, die die Oberösterreicherin an der Landwirtschaft schätzt und davon gab es immer schon reichlich auf dem Hof, auf dem Magdalena glücklich aufwachsen durfte. Ein gemischter Betrieb im Vollerwerb, der durch Obst-, Ackerbau sowie Schweine- und Hühnermast dafür sorgte, dass die kaufmännische Angestellte heute mit breitem landwirtschaftlichen Knowhow glänzen kann.

JBK/Die Abbilderei

Februar: Lisa (25) aus der Steiermark. Bereits in Kindertagen hat sich die Steirerin den Tieren verschrieben und kümmert sich liebevoll um die Lämmer & Schafe am Hof. Vom Fläschchengeben und Zäunen der Weiden bis hin zur Geburtenhilfe - die künftige Hofübernehmerin ist mit ganzem Herzen dabei. Liiert mit einem Landwirt hilft die gelernte Köchin auf dessen Mutterkuhbetrieb zusätzlich mit.

JBK/Die Abbilderei

März: Anna (33) aus der Steiermark. Den siebten Himmel hat Anna auf dem Bio-Bergbauernhof ihres Lebensgefährten in der Steiermark auf 1.200m Seehöhe für sich gefunden. Für die Crossfit-Begeisterte ist die Arbeit im 130 Hektar großen Mutterkuhbetrieb aber keineswegs Neuland. Denn auf dem Hof ihrer Uroma hat sie viel gelernt und als jahrelange Pferdebesitzerin waren Stall- und Tierpflege stets Teil des Alltags.

JBK/Die Abbilderei

April: Silvia (21) aus Niederösterreich. Ob Einfüttern, Ausmisten oder Brennholzmachen - tatkräftig unterstützt die ambitionierte ausgebildete LW-Facharbeiterin mit abgeschlossener Matura ihre Eltern in dem 42 Hektar großen Nebenerwerbsbetrieb, der sich mit der Bewirtschaftung von Grünland und Forst sowie mit der Mutterkuhhaltung beschäftigt.

JBK/Die Abbilderei

Mai: Maria (25) aus der Steiermark. Bei der diplomierten Gesundheits- und Krankenschwester dreht sich alles um den Wald- und Ackerbau, die Mastschweinhaltung und den Weinbau. Letzteres liegt der Fachschul-Absolventin für Land- und Ernährungswirtschaft am Herzen, weshalb sie für die Koordination des Buschenschankbetriebs und die Servicemitarbeit zuständig ist.

JBK/Die Abbilderei

Juni: Sabrina (24) aus Niederösterreich. Hört man Sabrina von der Mithilfe im Nebenerwerbsbetrieb erzählen, könnte man meinen, dass die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin von purer Erholung spricht. Zwischen den 200 Marillenbäumen findet man die Naturliebhaberin beim Ernten, Entkernen, Schnapsabfüllen & Co auf dem elterlichen Hof, wo die Hobbyschneiderin schon als kleines Mädchen gerne half.

JBK/Die Abbilderei

Juli: Rebecca (23) aus Tirol. Gänzlich der Agronomie hat sich Rebecca verschrieben, die sich derzeit in Ausbildung zur Landwirtschaftsmeisterin befindet. Im Milchviehbetrieb  kümmert sich die tierliebe Tirolerin fürsorglich um das Melken, Ausmisten und die Fütterung der 60 Wiederkäuer. Rebecca liebt die Landwirtschaft. „Denn die Tiere geben einem so viel zurück – nur ganz bestimmt keine Langeweile.“

JBK/Die Abbilderei

August: Doris (21) aus Tirol. Zwischen Obstbäumen, Schafen, Mast- und Legehühnern verbringt Doris viel Zeit auf dem großelterlichen Hof, wo Zusammenhalt & Tradition zählen. Da man nicht maschinell erntet, lebt der Betrieb von seinen helfenden Händen. Die Innenarchitekturstudentin hilft bei der Ernte, Fütterung & Schnapsbrennerei, die händisch nach Familienbrauch in Kupferfässern vonstatten geht.

JBK/Die Abbilderei

September: Karina (31) aus Kärnten. Dass ein Betrieb nicht nur helfende Hände, sondern stets genaue Augen benötigt, veranschaulicht der Beitrag der künftigen Übernehmerin der Forstwirtschaft. Denn die 31-Jährige ist im Forstwirtschaftsbetrieb der Familie mit der Überprüfung von Pachtverträgen & Einnahmen sowie der Kontoführung betraut. Die studierte Diplom-Ingenieurin, die heute in der Stadt lebt, wuchs in ländlicher Umgebung auf, wohin es die sportliche Kärntnerin immer gerne zurückzieht.

JBK/Die Abbilderei

Oktober: Corinna (22) aus Tirol. Wenn die 22-jährige Einzelhandelskauffrau nicht gerade sportlich oder in der Landjugend aktiv ist, findet man die künftige Hofübernehmerin auf dem Zuchtbetrieb für Tiroler Bergschafe. Neben zwei Haflingerzuchtstuten und dem Grünland dreht sich hier alles um die wolligen Vierbeiner. 

JBK/Die Abbilderei

November: Jasmin (22) aus der Steiermark. Gleich auf zwei Höfen gleichzeitig tanzt Jasmin: Auch, weil Tanzen und Singen zu den Hobbys der 22-Jährigen zählen, aber besonders, weil die Kindergartenpädagogin von klein auf auf den beiden elterlichen Betrieben fleißig mitgearbeitet hat. Die Steirerin hilft bei Feld- und Stallarbeiten am Mastbetrieb sowie bei der Kürbisernte für die Kernölproduktion, wobei ihr das selbstständige Arbeiten an der frischen Luft gefällt.

JBK/Die Abbilderei

Dezember: Marina (32) aus Salzburg. Als Fitness- und Tanztrainerin ist die erfolgreiche Unternehmerin selbstständig und zeigt dennoch vollen Einsatz auf dem elterlichen Hof. Marina liebt es einfach, sich zu bewegen. Das Einsetzen und Pflegen der Christbäume im Frühling, die Feldarbeit im Sommer, die herbstliche Erntezeit sowie der Christbaumverkauf im Winter – für die 33-jährige Salzburgerin hat jede Pflicht ihren Reiz.

JBK/Die Abbilderei
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Jubiläumsausgabe: Jungbauernkalender 2020: Die Männer

Jänner: Peter (24) aus der Steiermark. Der Student hat – passend zum elterlichen Bio-Betrieb – eine Ausbildung mit Fokus auf Milchwirtschaft genossen. Heute ist er mit seinem Bruder auf die Produktion und Vermarktung sortenreiner Apfelweine, dem Apfel Cider und Apfelsaft spezialisiert, die sich unter der Marke „KühbreinMost“ zunehmender Bekanntheit erfreuen. Ziel ist es, Apfelweine & Cider als Lifestyle-Premiumgetränke zu etablieren.

Jungbauernkalender/Die Abbilderei

Februar: Wolfgang (21) aus Kärnten. Vom Most bis zum Speck wird alles liebevoll hergestellt und dabei hilft der Student ebenso mit, wie im Ackerbau, der Mutterkuhhaltung & Forstwirtschaft, mit denen sich der familiär geführte Bio-Betrieb auf über 30 Hektar beschäftigt. Denn die Arbeit am Hof sieht der 21-Jährige, der sich gerne beim Kraftsport und Wasserskifahren auspowert, als Teil seines Fitnessprogramms.

Jungbauernkalender/Die Abbilderei

März: Mathias H. (27) aus Tirol. Auf den 60 Hektar des Milchviehhofs hilft der angestellte Landwirtschaftliche Facharbeiter und Jungzüchter eifrig überall mit. Doch am liebsten sorgt sich der 27-jährige Marathonbegeisterte um die 150 Rinder auf der Alm. Stolz ist der Besamungsprofi auf seinen landwirtschaftlichen Background. Da bereits die Großeltern Landwirte waren, ist Mathias froh, sich in die Familientradition einschreiben zu dürfen.

Jungbauernkalender/Die Abbilderei

April: Michael Z. (27) aus dem Burgenland. Zuckersüß hat es der 27-Jährige wortwörtlich, denn der Burgenländer bereitet diverse Fruchtaufstriche und Saucen sorgsam zu. Auch den schonenden Anbau hält der Kraftsportler in Ehren, weshalb er stolz auf den elterlichen Hof ist, wo sich alles um den Gemüseanbau in Folientunneln und Fruchtaufstriche dreht. Das Setzen und Pflegen sowie die Pflanzenbe-und verarbeitung gehören zu seinen Aufgaben.

Jungbauernkalender/Die Abbilderei

Mai: Matthias Ö. (21) aus Niederösterreich. Der 21-jährige Niederösterreicher berät als Pflanzenbauberater hunderte Landwirte in puncto Arznei- und Gewürzpflanzen von „A“ wie „Anis“ bis „Z“ wie „Zitronenmelisse“. Auf dem elterlichen Hof, der sich auf Bio Ferkelzucht, Bio Ackerbau und Forstwirtschaft spezialisiert hat, hilft der Kraftsportler tatkräftig mit.

Jungbauernkalender/Die Abbilderei

Juni: Michael M. (29) aus Niederösterreich. Vom Feld bis zum Teller ist es die Liebe, die zählt und nicht nur als gelernter Koch, ist Michael davon überzeugt. Großgeworden ist der Profikoch auf einem Bio-Obst- und Weinbaubetrieb, wo ihm diese Leidenschaft mitgegeben wurde. Begeistert hilft der Footballspieler bei Schnitt, Obsternte und Weinlese mit.

Jungbauernkalender/Die Abbilderei

Juli: Daniel (27) aus der Steiermark. Mit rund 39.000 Masthühnern und 200 Hektar Fläche hat der südoststeirische Haupterwerbslandwirt und künftige Hofübernehmer jede Menge zu tun. Denn seit drei Generationen dreht sich hier alles um den Ackerbau, die Agrargütererzeugung und -verarbeitung. Der gelernte Landmaschinentechniker erledigt Bürotätigkeiten mit gleicher Freude wie seine Hauptaufgabe – das Traktor- und Mähdrescherfahren.

Jungbauernkalender/Die Abbilderei

August: Markus (32) aus Niederösterreich. Dass er sich Haupterwerbslandwirt und Amtsleiter seiner Heimatgemeinde nennen darf, zeugt von Verantwortungsbewusstsein und Fleiß. Auf 135 Hektar - spezialisiert auf Weizen, Mais und Zuckerrüben – bekam der 32-Jährige dies stets von Familienseite vorgelebt.  Der LW-Facharbeiter ist stolz, - von der Anbauplanung bis zur Ernte - einen Betrieb dieser Größenordnung an der Seite seines pensionierten Vaters zu führen.

Jungbauernkalender/Die Abbilderei

September: Jakob (23) aus Salzburg. Glücklich aufgewachsen, wo andere Ferien machen, ist der Tourismusschul-Absolvent. Nämlich auf dem elterlichen Urlaub-am-BauernhofBetrieb plus Alm, wo sich der Salzburger um die Versorgung der Kühe, Alpakas, Pferde und Co sowie die Außenanlage kümmert.

Jungbauernkalender/Die Abbilderei

Oktober: Martin (21) aus Niederösterreich. Actionreich ist Martins Alltag, der diverse Arbeiten in puncto Anbau, Ernte & Bodenbearbeitung auf dem 90 Hektar großen Ackerbaubetrieb verrichtet. Denn zudem studiert der künftiger Hofübernehmer Sport und Geographie auf Lehramt und hat eine Snowboardlehrer- Ausbildung vorzuweisen.

Jungbauernkalender/Die Abbilderei

November: Philipp (19) aus Vorarlberg. Wenn der Kfz-Mechaniker nicht gerade im Milchviehbetrieb mithilft und sich vor Ort um Kühe, Schweine, Hühner, Esel sowie Bienen kümmert, findet man Philipp wahrscheinlich in den Bergen beim Bergsteigen oder Skitourengehen. Der Vorarlberger ist glücklich darüber, mit der Landwirtschaft seines Großvaters aufgewachsen zu sein, wo sich im Frühjahr alles um die Schweine- und  Kalbsfleischerzeugung und im Sommer alles um die Honigernte dreht.

Jungbauernkalender/Die Abbilderei

Dezember: Johann (29) aus Salzburg. Tradition ist im Leben des Radlader-Inspektors wichtig, denn seine Freizeit widmet Johann am liebsten der Brauchtumspflege. Ob Samerzug mit Ziegenböcken, Almabtrieb, schnalzend am Pferd mit der Schnalzergruppe – der 29-Jährige ist mit Begeisterung dabei. Dasselbe gilt für den elterlichen Hof, der sich den gefährdeten Tauernschecken verschrieben hat.

Jungbauernkalender/Die Abbilderei
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Weststeirisches Fotografenduo

20 Ausgaben später feiert der Jungbauernkalender sein Jubiläum - aus diesem Anlass konnten die Fans auf der Homepage ihre Lieblingsbilder aus 20 Jahren aussuchen, die neu in Szene gesetzt wurden. Verantwortlich dafür zeichnete ein junges Fotografenduo aus der Steiermark: Dieter Sajovic und Jana Scherr alias "Die Abbilderei" aus Bärnbach. Die beiden Weststeirer verstehen sich selbst als leidenschaftliche Geschichtenerzähler und wollen ihre Bilder zum Sprechen bringen. Beide sind selbst mit direktem Bezug zur Landwirtschaft aufgewachsen und haben bis heute ihr Interesse am agrarischen Alltag behalten. „Seit ich Fotograf bin, gehe ich nicht mehr arbeiten. Fotografie ist keine Arbeit - sie ist reine Freude.“ So beschreibt Sajovic seine erste spät gefundene Leidenschaft zur Fotografie. 2014 wurde die Abbilderei zunächst als Ein-Mann-Unternehmen in Graz geboren. Vier Jahre später stieß Jana Scherr dazu, die bereits in Kindestagen den Entschluss gefasst hatte, als Fotografin tätig zu sein. Heute bilden sie gemeinsam die Abbilderei. 

Kommentare (1)

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vm2701
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Lesenswert?

Hoch lebe der Photoshop...

wenn man sich die Bilder ansieht, fragt man sich wo da das natürliche bleibt. Also ich habe es auf keinen Bild gesehen. Nichts gegen die Bauern/Innen, sehen alle super aus- aber der Fotograf sollte sich überlegen ob er nicht den Beruf verfehlt hat....

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