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AnalyseDie Wurzeln des Konflikts um das Leitspital Liezen reichen weit zurück

So eine Politik kann Menschen krank machen: Am jahrelangen Politstreit um das LKH Bad Aussee erkennt man, warum unsere Gesundheitspolitik eine Farce ist. Die Geschichte beweist es.

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LKH Bad Aussee © APA/BARBARA GINDL
 

"Wenn Sie das schreiben, bin ich politisch tot“, war im Jahr 2011 die entwaffnend ehrliche Antwort von Gesundheitslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (VP). Recherchen hatten ergeben, dass das Land mit Spitalsbetreiber Ameos über einen Verkauf des LKH Bad Aussee verhandelte - während die VP offiziell noch den Ausbau der Chirurgie vertrat. Ameos hätte Bad Aussee übernommen, im Gegenzug hätte das Land medizinische Schwerpunkte im Ausseerland unterstützt. Eine riesige Chance. Denn jahrelange Konfrontationen zum LKH Aussee hatten nicht nur Landesräte zermürbt und Politik entzweit. Am Ringen um das LKH Aussee kann man ablesen, warum unsere Gesundheitspolitik eine Farce ist.

Kommentare (6)

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Missbrauch

Und dann haben FPÖ. KPÖ und Grüne und eine "Bürgerinitiative" BISS die Leute aufgehetzt und erreicht, dass zwei Drittel gegen ein neues Leitspital im Ennstal sind. Die Menschen wurden für Polit-Spielchen mißbraucht. Ergebnis ist derzeit, dass kein Spital gebaut wird und wenn sich die Leute weiterhin missbrauchen lassen, dann wird auch in Rottenmann, Schladming und Aussee nichts investiert werden, weil sich die Regionen gegenseitig abschiessen. Deshalb am besten ein zusätzliches Leitspital im Grossraum Graz. Denn hier gibt es enormen Zuzug gerade aus der Obersteiermark, Bevölkerungswachstum und in dieser Region sind die Menschen noch nicht gegen Investitionen im Gesundheitsbereich.

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iq66
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das gesamtkonzept fehlt

und der gesundheitsplan ist auch nicht das gelbe vom ei, weil er zu wenig auf geografie der regionen rücksicht nimmt. haben wir jetzt wieder beim bereitschaftsdienst gesehen.

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stprei
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Interessant

Endlich ein guter Artikel zum Leitspital. Die Landeskompetenz bei Spitälern ist in Österreich eine Katastrophe, weil die Planung an der Landesgrenze aufhört. Und Spitäler sind hochempfindliche Themen, bei denen offensichtlich immer die Opposition zu gefallen sucht und Reformen aufgeschoben werden, wir schon gezeigt wird. Auch wenn es keinen Sinn macht und den Weg für neue innovative Zugänge verstellt (und das Geld dafür verbrannt wird).

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docholliday
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Es ist schon sehr traurig

Wenn jemand anderer Meinung ist dann lockt er immer wieder Leute hinterm ofen hervor die darüber entsetzt, enttäuscht oder sonst was sind und es nicht verkraften dass sowas überhaupt möglich sein kann.

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cleverstmk
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Und???

Die Kleinezeifung mutiert immer mehr zum Sprachrohr der Kages. Traurig.

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stprei
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Archiv

Also aus einer Zusammenfassung von historischen Fakten zu konstruieren, die Kleine Zeitung wäre ein "Sprachrohr", weil es grad nicht die eigene Meinung ist, ist unsportlich. Und das ist traurig.

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