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Nach Attacke im Tierheim Reform geplant: Erst Hundeführschein - dann Hund

Hundeattacke im Tierheim entfacht Debatte über Regeln für Besitzer. Der Tierschutzlandesrat denkt nun über eine tief greifende Änderung nach.

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Zuerst der Hund, dann der Hundeführschein – das könnte sich ändern
Zuerst der Hund, dann der Hundeführschein – das könnte sich ändern © stock.adobe.com
 

Es sind Wunden, die alle schmerzen: „Wir sind tief erschüttert. Es ist eine Tragödie“, sagt Charly Forstner, Präsident des Aktiven Tierschutzes und Chef des Tierheims Adamhof in Straß.
Dort wurden zwei Mitarbeiterinnen durch die Bisse eines American Stafford Shire schwer verletzt; eine von ihnen verlor fast beide Unterarme.

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Dogsitter
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die Praxis

ist halt dann noch mal was anderes als die Theorie...verpflichtende Kurse mit Hunden, übrigens aller Größen und Arten, egal ob man schon mal einen Hund hatte oder nicht, sind mal ein guter Anfang..allerdings muss man sich bei dem Vorfall im Tierheim schon fragen, wie gut da das Personal ausgebildet ist...wenn der Hund beim Abholen schon beißen wollte...der Besitzer schon andeutet, das er bei Problemen agressiv reagiert, auch wenn es beschönigt gesagt wurde..geht man nicht einfach so in den Zwinger, von einem Hund den man überhaupt nicht einschätzen kann..weder alleine, noch ohne den Hund vorher gesichert zu haben..das war einfach nicht fachgerecht....

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teacup
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schon lange überfällig

Das Verhalten eines Hundes hängt sehr oft vom Besitzer ab und nicht alle wissen das zu verstehen. Die falschen Signale können manchmal schmerzhaft enden. Ich finde es nur sinnvoll, im Vorhinein etwas über das angehende Haustier bzw. seine Haltung zu erfahren und vielleicht überlegt sich so mancher den Kauf eines Tieres sogar zweimal.

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ParadeiserErdäpfel
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Und Ihre weiteren Ämter Herr Lang?

Auch als langjähriger Hundebesitzer könnte ich einer solchen Reform nur zustimmen. Hunde können unter falscher Haltung große Gefahren beherbergen.

Bewundernswert finde ich allerdings, wie schnell der Herr Landesrat auf solch einen Vorfall reagiert. Hat man doch besonders in letzter Zeit gesehen, dass er bei anderen öffentlichen Gefahren in seinem Verwaltungsbereich (Stichwort Motorradraser) gerne im Hintergrund bleibt und wenn es schon sein muss, die ganze Sache beschwichtigt und auf Pseudo-Maßnahmen setzt.

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Gotti1958
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Paraerdäpfel

Was nützt es? Wer seinen Hund scharf machen will, tut es weiterhin. Und schätz mal, wie viel Personal für die Überwachung gebraucht wird, auch bei den Rasern, nicht nur Motorrad, auch Autofahrer. Alles ist nicht kontrollierbar, mussten auch Kurz und Kikl einsehen - Gott sei Dank.

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tenke
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Grundsätzlich gute Idee,

aber WER will das WIE kontrollieren?? Hundewelpen werden verschenkt oder verkauft ohne dass irgendjemand davon weiß.
Und leider, ohne Sanktion kein Gesetz!

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erzberg2
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Eine sehr vernünftige Reform,

zumal sich die Halter ihrer Verantwortung nicht im klaren sind. Viele werden es sich dann überlegen, ob sie tatsächlich einen Hund halten wollen. Vor allem werden Tiere dann nicht mehr so leichtfertig bei nicht gefallen ausgesetzt.

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Rick Deckard
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genauso ist es beim Kinder in die Welt setzen!

Radführerschein, Mopedführerschein, Staplerschein, Jagdschein, Gastrolizenz usw- für fast alles braucht man einen Befähigungsnachweis - aber Jeder darf Kinder in die Welt setzen - egal ob er moralisch, charakterlich oder finanziell dazu in der Lage ist. Natürlich - auch Hundebesitzer sollten auf ihren Charakter hin geprüft werden. Hier geht es um Lebewesen.

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MoritzderKater
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ENDLICH.....

..... der richtige Ansatz - Danke Herr Landesrat Lang.

Es ist erschreckend zusehen zu müssen, wie Hunde zum Teil malträtiert werden, mit verbotenen Ketten-Dornen-Halsbändern, statt ihnen eine artgerechte Erziehung zu geben.
Imponiergehabe einerseits und Machtausübung einer bildungsbefreiten Spezies, lässt sich nirgends so leicht umsetzen, wie beim Umgang mit Tieren.

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glashaus
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Bemerkenswert

Frage an den Rotstrichler, warum? Vielleicht deshalb weil die Wahrheit eben manchmal auch wehtut.

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paulrandig
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Was spricht gegen...

...eine gesamtösterreichische Lösung? Wie wird es derzeit in anderen Bundesländern gemacht? Sind diese Systeme vielleicht kompatibel oder vereinheitlichbar?

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Windstille
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Gute Ansätze

Landesrat Anton Lang hat den richtigen Zugang - man fährt ja auch nicht mit dem Auto auf der Straße, ohne die Verkehrsregeln zu kennen. Geht man als erfahrener und langjähriger Hundebesitzer durch die Straßen, kann man sich nur wundern, wie viele Hunde mit ihren Besitzern spazieren gehen und nicht umgekehrt. Die Leinen spannen andauernd, die Hunde bestimmen den Weg. Folgen ist ein Fremdwort, erst neulich befahl eine junge Dame ihrem Hund "Sitz!". Erfolg null, sie drückte das Hinterteil des Hundes von begleitenden "Sitz-Rufen" zu Boden, der Hund gewann das Duell und blieb weiter stehen.
Unsere jungen Nachbarn haben einen dieser "Kampfhunde" (welch blöder Name, kein Hund kommt böse auf die Welt!), der Umgang mit dem Tier ist katastrophal. Morgenspaziergang ist ein Fremdwort, hinaus kommt der arme Hund nur dann, wenn Herrchen dazu Lust hat. Überprüfung nach Meldung? Wieder ein Fremdwort ...
Und erst jene Hundebesitzer, die gleich mit zwei Hunden und Leinen zu kämpfen haben ... Warum eigentlich zwei Hunde? Weil zwei kleine "Hunde" eine gut gebaute Katze sind? Erziehung bei den kleinen Lieblingen? Wieder ein Fremdwort, sie sind ja eh so lieb ...
Wenn der Hundeführerschein vor dem Kauf eines Hundes Pflicht werden soll, hat das sicher positive Auswirkungen und viele Menschen überlegen sich ihre Entscheidung eventuell noch einmal. Weil sie sehen, dass ein Hund auch sehr viel Zeit braucht und vieles mehr. Liebe Menschen, denkt nicht nur an euch, sondern vor allem an die Tiere!

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