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Graz-UmgebungVolksschüler geohrfeigt: Lehrer (62) entschuldigte sich

Volksschullehrer ohrfeigte im Unterricht störenden Achtjährigen. Vater zeigte den 62-jährigen an, Staatsanwaltschaft ermittelt. Der Pädagoge hat sich bei allen Beteiligten entschuldigt.

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Der Lehrer ist seit dem Vorfall im Krankenstand © Symbolbild: Woodapple - Fotolia
 

Es geschah am vergangenen Dienstag gegen Mittag in einer Volksschule im Bezirk-Graz-Umgebung. Weil er zuvor mehrfach den Unterricht gestört haben soll, kassierte ein achtjähriger Schüler von seinem Klassenlehrer im Unterricht eine Ohrfeige. Der Vater des Buben zeigte den Vorfall an, jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.

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Stratusin
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Ich bewundere die Lehrer,

was Lehrer heute alles ertragen und einstecken müssen ist unglaublich. Ich hätte die Nerven nicht, mich von den kleinen verwöhnten Kröten provozieren zu lassen und dann auch noch von den Eltern zu recht weißen lassen für ihre Unfähigkeit ihre Kinder einigermaßen mit respekt gegenüber Lehrer auszustatten. Wenn ich nur von meinem Sprössling höre was in der Schule abgeht bekomme Bluthochdruck. Aber ich sehe auch an den Elternabend wie dumm die Eltern das Fehlverhalten ihrer Kinder unterstützen und dafür die Lehrer die Verantwortung geben. Wir leben in einer Welt in der die Lehrer Pflichten haben, und die Kinder nur mehr Rechte.

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gerbur
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@Stratusin

Und dann lesesn bitte auch noch den Stuss den eine Abteilungsleiter(!) der Bildungsdirektion von sich gibt. Dort beginnt nämlich das Problem, dort sitzen offenkundig völlig unfähige Beamte, die mit solchen strohdummen Vorschlägen (Lehrer soll die Klasse verlassen!) daherkommen. Hoffentlich versetzt man den Überforderten in die Portierloge.

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gerbur
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Völlig falscher ungesetzlicher Ratschlag!

"Jungen Pädagogen empfehle man, in Krisensituationen besser kurz die Klasse zu verlassen, bevor etwas eskaliert". Das würde eine schwerwiegende Verletzung der Aufsichtspflicht bedeuten, da gerade in einer "Krisensituation" die Anwesenheit des Lehrers Voraussetzung für die Bewältigung der Situation ist. Unverständlich, wie man solche Ratschläge erteilen kann, die im Ernstfall den Lehrer vor Gericht bringen.

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Ifrogmi
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Die Klasse verlassen?

Um Gottes Willen, das ist eine Verletzung der Aufsichtspflicht!
Gerade wenn ein Kind so drauf ist, dass es pädagogen zum auszucken bringt, ist zu erwarten das etwas passiert.
Das wäre dann grobe fahrlässigkeit und die lehrperson haftet für alles mit ihrem privatvermögen.
In solchen fällen muss Ersatz auf Abruf zur verfügung stehen. Das könnten in einer vs zb die Leiter sein.

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