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Steirische Bilanz166 Anzeigen wegen Gewalttaten an Schulen

Problemschüler sollen vorübergehend aus Regelklassen genommen werden und in eigenen Klassen betreut werden. Im Vorjahr gab es im Land insgesamt 166 polizeiliche Anzeigen wegen Gewalt an Schulen.

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THEMENBILD: GEWALT AN SCHULEN
Problemschüler sollen künftig zeitweilig in eigene Klassen kommen © Symbolbild: APA
 

Nach der Debatte um Gewalt an Schulen kündigt das Bildungsministerium nun Timeout-Klassen an, die ja die Lehrgewerkschaft einfordert hat. Kinder und Jugendliche sollen bei Problemen ab der Neuen Mittelschule oder AHS-Unterstufe aus der Regelklasse genommen und von speziell ausgebildete Lehrer neben den regulären Fächern auch in gewaltfreier Konfliktlösung unterrichtet werden. Ziel sei, dass Schüler so schnell wie möglich in die Regelklasse zurückkehren.

Kommentare (1)

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gerbur
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8
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Time out Klassen dürften nichts bringen.

Welche Störungen auch immer bei einem Kind diagnostiziert werden, mit Psychologen BlaBla, Rollenspielen und Sitzkreisen lassen sich die nicht beheben. Zudem ist der Grad der Störung meist sehr relativ. Was an einer Schule in einem Nobelviertel als gestört angesehen wird, könnte an einer Brennpunktschule als ein Vorzeigeschüler mit einem harmlosen Tick angesehen werden. Es hilft nur ein konsequentes, sofortiges und energisches Einschreiten von der ersten Minute an im Klassenzimmer. Dazu müsste man allerdings dem Lehrpersonal wieder die Befugnisse und Rechte zurückgeben und den Eltern und Schülern wieder Pflichten auferlegen. Die einzige pädagogische Direktive früher lautete: Streng anfangen, nachlassen kann man immer noch! Heute läuft es umgekehrt, es ist daher kein Wunder, wenn die Kids bei einer Kehrtwende ausflippen.

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