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Spritzen für schwerkranken BubenErfreuliche Wende bei Georg Polic: "Es geht mir viel besser"

Der an seltener Muskelkrankheit leidende 13-Jährige, dessen Behandlung die Kages abgelehnt hatte, erhielt nach einer wahren Spendenflut nun die ersten beiden Spritzen (von denen eine 77.000 Euro kostet). Die gesundheitlichen Fortschritte binnen weniger Tage seien enorm, sagen Georg und seine Mutter Claudia Polic.

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Erstes Schnitzel seit 8 Jahren: Georg und Mutter Claudia Polic © Ballguide Nicholas Martin
 

Herzhaft beißt Georg Polic Montagmittag in sein Schnitzel. Das Dutzend Kameras, das den 13-Jährigen dabei filmt, ist ihm in diesem Moment egal, weil: "Das letzte Schnitzel habe ich mit fünf Jahren gegessen, damals beim Fischen." In den vergangenen Jahren konnte sich der aufgeweckte Bub aus Graz-Umgebung, der an einer schweren, seltenen Muskelkrankheit (Spinale Muskelatrophie II) leidet, nur noch von Brei und Shakes ("die schmecken aber sche**e") ernähren.

Kommentare (11)

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differentialrechnung
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Wunsch und Wirklichkeit

Wunsch - immer und überall und gerade dort, wo die Emotionen hoch gehen zumindest finanziell uneingeschränkt Hilfe geben und erhalten zu können.
Wirklichkeit - Prioritäten setzen und Grenzen respektieren müssen.

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Foks
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Leider kein Einzelfall

Der konkrete Fall wird kein Einzelfall sein. In vielen Fällen wird es sich der Bürger nicht leisten können, gegen einen übermächtigen finanziellen Gegner wie die KAGES anzutreten. Diese Härte muss ein Verantwortlicher jedenfalls erst einmal an den Tag legen: Auch wenn die Behandlung nicht vom Erfolg gekrönt gewesen wäre - nicht alle Möglichkeiten - noch dazu so einen jungen Menschen zu gewähren. Und selbst wenn es nur kurzfristige Verbesserung versprechen würde. Die KAGES soll sich jetzt nicht selbst beweihräuchern und sich für die Familie freuen, sondern sich für Ihr bisheriges Fehlverhalten und Ihre Einstellungen entschuldigen und rückwirkend sowie alle zukünftigen Kosten entsprechend übernehmen.

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gm72
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Ein fundamentaler Versicherungs-Grundsatz...

... lautet: "Einer für alle, alle für einen."
Jetzt meine ich mal, dass die "Kages" keine Versicherung ist, aber Krankenhauskosten und/oder Behandlungskosten werden normalerweise von der Krankenversicherung getragen - zumindest also durch eine unserer Gebietskrankenkassen oder durch eine der anderen Krankenversicherungen. Da sollte dieser Grundsatz demnach gelten!

Mit welcher Begründung - außer diese fadenscheinige "es sei nicht das Beste für den Patienten" - darf man also eine medizinische Behandlung ablehnen? Was ist dann "das Beste"? Gar nichts zu tun und zusehen, wie der junge Mensch stirbt?

Tu felix Austria!

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Reipsi
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Man muss das schon

verstehen, Kages und die Krankenkassen Vorstände können sich sonst keine 16% Gehaltserhöhung gönnen.

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gerbur
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800 Millionen Euro für

eine abgebrannte Kathedrale innerhalb eines Tages, einem "Gotteshaus", aber kein Geld für ein Kind! Unverständlich

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Amadeus005
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Muss man schon auch sagen

Mit 77000€ kann man an anderer Stelle der Welt wohl mehr als 100 Kinder retten, oder?
Mit 800 Mio€ natürlich noch viel mehr.

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gerbur
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@Amadeus

Ich wollte nur hinweisen, wie viel Geld täglich im Klingelbeutel der katholischen Kirche verschwindet! Käme auch nur ein kleiner Teil davon den Hilfsbedürftigen zu Gute, wäre das schon en Erfolg!!

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GordonKelz
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WENN MAN ZUSIEHT...

...wie der Heeresminister Millionen für einfache Fragen vergibt, dann greift man sich an den Kopf...hier ist Hilfe gefragt, werte Regierung !
Gordon Kelz

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martin19
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Lieber gangolf

Zu ihrem Kommentar ist nichts mehr hinzuzufügen, sie sprechen/ schreiben mir aus dem Herzen- CHAPEAU!

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gangolf
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dieses Foto...

eines lachenden Kindes und einer Mutter die sich freut darüber ... von Glück wollen wir noch lange nicht reden... sollte doch allen unserern Politikern, die solche Summen tagtäglich zum Fenster rauswerfen.. wert sein.. das Geld locker zu machen... das würde mehr Wähler bringen als falsche und verlogene Wahlversprechen ...

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47er
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Überall bei den Ortseinfahrten sieht man schon wieder die überdimensionalen Wahlständer für die EU-Wahl

(besonders der 2 Siegerparteien, die schon bei der NR-Wahl das Budget brutal überschritten haben), die zumindest mich nur angewidert zum Wegschauen veranlasssen. Aber an ihren Taten, nicht an ihren Versprechungen werde ich sie messen, hoffe auch einige andere. Wieviel Gutes könnte man statt dieser sinnlosen Geldvernichtung tun.

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