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Über 3500 EuroKarlau-Insassen sammelten Spenden für die Clowndoktoren

Langzeithäftling ging von Zelle zu Zelle und motivierte Insassen zum Spenden. Am Dienstag wurde der stolze Betrag an die "Roten Nasen Clowndoctors" übergeben.

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Karlau-Leiter Josef Mock mit Clowndoctor Hannes Urdl und einem der Häftlinge © Alexander Danner
 

"Das ist keine kleine Summe", zeigte sich Hannes Urdl von den "Roten Nasen Clowndoctors" erstaunt, als er am Dienstagnachmittag einen Spendenscheck überreicht bekam. Denn die symbolische Übergabe der 3589 Euro fand im Besucherzentrum der Justizanstalt Graz-Karlau statt, gesammelt hatten den stolzen Betrag die Gefängnisinsassen selbst.

Kommentare (3)

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SoundofThunder
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😀

🔝Ich bin zwar kein Gefängnisinsasse,aber ich spende auch für die Clowndoktoren. Den leidenden,ängstlichen Kindern im Spital ein Lächeln zu entlocken ist mir die Spende wert!

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ego57
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Find ich toll!

Es menschelt im Gefängnis - da denken Insassen darüber nach, wie es "denen da draussen" geht - und sie spenden! Großartig! Da ist mir eine Nachricht eingefallen, die ich unlängst erhalten habe: wohl ironisch/witzig gemeint aber trotzdem zum Nachdenken. Sie lautet wie folgt: Lies mal:

Setzen wir doch die Senioren in die Gefängnisse und die Verbrecher in unsere "Pflegeheime".

Durch diesen Wechsel hätten unsere alten Leute täglich kostenlosen Zugang zu einer Dusche, zu Arzneimitteln, regelmäßige Zahn- und medizinische
Untersuchungen sowie die Möglichkeit zu gesunder Bewegung bei Spaziergängen in einer schönen Außenanlage mit Garten.

Sie hätten Anspruch auf Rollstühle usw. und sie würden Geld erhalten,
anstatt für ihre Unterbringung Unsummen zu zahlen.

Um im Notfall sofort Hilfe zu bekommen, gäbe es eine ständige Video
Überwachung.

Ihre Betten würden zweimal pro Woche neu überzogen und ihre eigene Wäsche
regelmäßig und kostenlos gewaschen und gebügelt.

Sie hätten alle 20 Minuten Besuch vom Wärter und bekämen Ihre Mahlzeiten direkt ins Zimmer serviert.

Sie hätten einen speziellen Raum, um ihre Familie zu empfangen, Zugang zur Bibliothek, zum Gymnastikraum und zum Schwimmbad sowie physischer und
psychologischer Therapie und sogar das Recht auf kostenlose Weiterbildung.

Auf Antrag wären Schlafanzüge, Schuhe, Pantoffeln und sonstige Hilfsmittel legal und kostenlos.

Außerdem hätte jede ältere Person Anspruch auf einen eigenen Fernseher.....

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ego57
2
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....

....ein Radio sowie auf unbeschränktes Telefonieren.

Es gäbe einen Direktorenrat, um etwaige Klagen anzuhören, Wünsche anzubringen.
Außerdem hätten die Überwacher einen Verhaltenskodex zu respektieren!

Die Gefängnisinsassen hingegen bekämen meist kalte, bestenfalls lauwarme Mahlzeiten in einem großen Speise-Saal, sie wären einsam und ohne Überwachung sich selbst überlassen. Die Lichter gingen um 20Uhr aus, sie hätten Anspruch auf nur ein Bad pro Woche (wenn überhaupt!),
sie lebten in einem kleinen Zimmer und zahlten u.U. 3000 €. pro Monat und das ohne Hoffnung, lebend wieder rauszukommen....Ein Körnchen Wahrheit ist schon dabei, wenn man überlegt, was unsere alten Menschen wohl verbrochen haben, dass man so mit ihnen umgeht... Die Spendenaktion ist jedenfalls menschlicher als die Realität im echten Leben, danke!

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