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NachbarschaftsstreitPensionist musste mit Handfesseln abgeführt werden

66-Jähriger soll Überwachungskamera von seinem Nachbarn gestohlen haben. Vor der Polizei flüchtete er und wehrte sich heftig gegen die Festnahme. Zwei Polizisten und der Pensionist wurden verletzt.

THEMENBILD:  FOTOTERMIN POLIZEIAUSBILDUNG / EINSATZTRAINING / HANDSCHELLEN
Der 66-Jährige verletzte bei der Festnahme zwei Polizisten © APA/BARBARA GINDL
 

Ein Nachbarschaftsstreit wegen einer Überwachungskamera hat am Montag nördlich von Graz zu einer Hausdurchsuchung, einer Flucht und Verletzten geführt: Ein 71-Jähriger war mit seinem Nachbarn wegen der Kamera in Streit geraten. Die Polizei schritt ein und wollte das verschwundene Gerät im Haus des 66-Jährigen suchen. Als ihm die Beamten auf die Spur kamen, lief er davon, hieß es am Dienstag.

Der 71-Jährige aus Gratwein-Straßengel (Bezirk Graz-Umgebung) soll von seinem Nachbarn bei dem Streit wegen der Kamera verbal bedroht worden sein. Gegen 15 Uhr wurde die Polizei gerufen. Es stellte sich heraus, dass die Überwachungskamera heruntergerissen und gestohlen worden war. Der 71-Jährige verdächtigte seinen Nachbarn. Dieser gewährte den Beamten zunächst freiwillig, sich in seiner Garage und im Haus umzusehen. Als die Polizisten ein Teil, das möglicherweise zur Kamera gehörte, fanden, sperrte der 66-Jährige das Haus ab.

66-Jähriger flüchtete

Nachdem dann von der Staatsanwaltschaft Graz eine Hausdurchsuchung ermöglicht wurde, eskalierte die Situation. Der 66-Jährige rannte davon. Die Uniformierten holten ihn ein und wollten ihn festnehmen. Er wehrte sich heftig dagegen und verletzte dabei zwei Beamte sowie sich selbst. Da er mehrere Schusswaffen besitzt, wurde ein vorläufiges Waffenverbot über den 66-Jährigen verhängt. In den kommenden Tagen soll der Verdächtige vernommen werden.

 

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