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Jagd auf goldenen OktoberBis zu 26 Grad: Wie lange bleibt der Sommer im Herbst?

Das goldene Herbstwetter bleibt uns bis übers nächste Wochenende hin erhalten. Am Sonntag und Montag wird sogar der teils hartnäckige Morgennebel wenig Chancen gegen den Föhn haben.

THEMENBILD, Wandern im Herbst
Perfekte Fernsicht auf den Bergen © Martin Huber
 

Traumwetter - soweit die Kurzzusammenfassung zur aktuellen Wetterlage, die uns noch bis weit in die nächste Woche hinein erhalten bleibt - und wahrscheinlich sogar bis über das kommende Wochenende (20./21. Oktober) hinaus...

Um 15 Uhr kletterten die Temperaturen am Samstag etwa in Salzburg-Stadt schon über 25 Grad, was meteorologisch gesehen einem Sommertag entspricht. "So warm, mit bis zu 26 Grad, geht es vor allem nördlich der Alpen weiter", sagt Christian Csekits von der Zentralanstalt für Meteorologie.

Etwas gedämpfter mit Temperaturen um die 20 Grad fallen die Herbsttage derzeit in Kärnten und der Steiermark aus - was daran liegt, dass sich hier vielerorts der Nebel erst später auflöst. Ausnahme: "In den Föhngebieten im Ennstal, Gesäuse und Ausseerland kann es am Sonntag auch bis zu 24 Grad warm werden", so Csekits.

Wenig Nebel am Sonntag und Montag

Apropos Nebel. "Der macht uns vor allem am Sonntag und Montag fast gar keine Probleme, weil er von der föhnigen Südströmung weggeblasen wird", sagt der Meteorologe. Erst ab Mitte der Woche muss man in den typischen Nebelgebieten vom Klagenfurter und Lienzer Becken bis zur Mur-Mürz-Furche wieder mit zäherem Morgennebel rechnen.

Mild und Top-Fernsicht auf den Bergen

Dafür herrscht auch auf den Bergen in den nächsten Tagen wieder absolut traumhaftes Wetter. "Selbst auf 2000 Meter Seehöhe kann es bis zu 9 Grad erreichen - und die Fernsicht wird hervorragend sein."

"Schlechtwetterfronten hauen sich den Kopf an"

Doch wie kommt es zu diesem heuer außergewöhnlich schönen Oktoberwetter? "Über Osteuropa liegt ein extrem ausgeprägtes, stabiles Hoch", sagt Csekits, "wir liegen an dessen Hinterseite und jede Schlechtwetterfront, die vom Atlantik derzeit hereinzieht, haut sich an diesem Hoch den Kopf an und zerbröselt", schildert der Wetterexperte.

Sollte es ein Tiefdruckgebiet dennoch schaffen, dieses Hoch zu verdrängen, sei dann aber mit einem Temperatursturz von 10 bis 20 Grad zu rechnen - in der nächsten Woche gehen Meteorologen noch nicht davon aus.

30,2 Grad im Oktober 1966

So schön diese Tage auch sind und wie warm es vielerorts auch wird - der absolute Oktoberrekord, der am 4. 10. 1966 in Fußach (Vorarlberg) mit 30,2 Grad erzielt wurde, wird in den nächsten Tagen laut Csekits bestimmt nicht erreicht.

 

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