Gleiches Datum, gleicher OrtHochzeit der Ministerin lässt Brautpaar um perfekten Tag bangen

Außenministerin Karin Kneissl heiratet am 18. 8. 2018 im Schloss Gamlitz. Genau wie ein anderes Paar, das nun den Ablauf seiner Trauung ändern soll. In Gamlitz, wo an diesem Tag gleich acht Hochzeiten stattfinden, verspricht man, dass sich alles ausgehen wird.

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Schloss Gamlitz als besonderen Ort und den 18. 8. 2018 als besonderes Datum haben Ministerin Karin Kneissl und Wolfgang Meilinger (oben) für ihre Hochzeit gewählt. In die Quere kommen wollen sie niemandem © Schloss Gamlitz, Gernot Eder
 

Seit vielen Monaten plant Claudia Weißensteiner aus Graz den schönsten Tag ihres Lebens: Mit dem 18. 8. 2018 hat sie für den Hochzeitstag ein besonderes Datum ausgesucht, mit Schloss Gamlitz wurde vor mehr als einem Jahr eine wunderschöne Location gebucht. Zwischen standesamtlicher und kirchlicher Trauung wird das Brautpaar mit Kutsche transportiert – auch die hat sie bereits im Oktober reserviert.

Kommentare (7)
differentialrechnung
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"Schönster Tag ihres Lebens"

da kann man nur wünschen, es "soll nix Ärgeres passieren" ...

Mein Graz
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Also man mag ja zu Politikern stehen wie man will,

diese Meldung ist mir aber suspekt.

- Das Standesamt ersucht um einen früheren Termin - 15 Minuten sind nicht viel, auch bei einem "perfekt" geplanten Tag muss man Zeit einkalkulieren.
- Mir erschließt sich nicht, was das Standesamt mit Schloß Gamlitz zu tun hat, außer, dass man halt jetzt zwischen Trauung und Rest 15 Minuten mehr Zeit hat.
- Die Hochzeit der Ministerin ist seit Mai bekannt, und erst gestern, am 31. Juli, kommt man drauf, dass sich bei der Zeiteinteilung was ändern soll.

So eine Meldung macht böses Blut und Stimmung gegen andere Menschen.
Denn hätte es "Otto Normalverbraucher" betroffen, es wäre keiner Zeitung eine einzige Silbe wert!

AIRAM123
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Ein Witz

... entweder man bleibt Brautpaaren im Wort und sonst muss man es als Gemeinde halt lassen. Aber für ein wenig Prominenz tun die südsteirischen mediengeilen Gemeinden natürlich alles.

plolin
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Ja, aber wenn man schon

zu so einem Termin heiratet, muss man doch davon ausgehen, dass man sicher nicht alleine ist.

paulrandig
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Eigenartige Meldung

Mir erscheint das alles ein wenig dubios:
Es herrscht Gedränge am Achtertag, solche Daten sind oft knapp, und es zahlt sich aus, früh zu organisieren.
Soweit, so gut. Wenn man aber genau liest, zeigt sich folgendes:
Verschoben wurde die Trauung vom Standesamt, nicht von der Schlosspächterin. Verschoben wurde sie, weil sich Standesbeamte nicht einfach zweiteilen können. Und verschoben wurde um eine Viertelstunde. Eigentlich keine Zeitungsmeldung wert, wenn einige vernünftige Leute ihre Termine koordinieren und sich absprechen.
Was den Schlosshof betrifft: "Wir wollten eigentlich nach der Trauung..." klingt nicht nach "Wir haben das ganze Schloss reserviert." Für mich sieht das nach einer ganz normalen, absprachebedürftigen Frage aus, wie sie Millionen Menschen mit etwas gutem Willen täglich bewältigen, und die nur deshalb zur Zeitungsmeldung wurde, weil irgendwo da drinnen eine Ministerin vorkommt.
Redet miteinander, freut Euch auf diesen Tag, seid nicht zu engstirnig, gönnt einander eine schöne Feier, und es wird sich alles gut ausgehen!

A6TLUK0I30K939HI
19
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Die Koordinationsfähigkeit

mancher ist etwas seltsam, die Schloss-Pächterin will Geld um jeden Preis machen .
Wenn ein Termin schon seit Oktober vorigen Jahres reserviert ist scheint es schon seltsam das dieser nicht Abmachungskonform eingehalten werden kann.
Für Betroffene sicher enttäuschend und kein gutes Renommeé für die Schloss-Pächterin.

Kazzerl
6
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Ich glaube

ja nicht dass die Pächterin da groß gefragt wurde wenn Frau Minister anklopft...