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Hungerhilfe 2018Caritas-Aufruf: 150.000 Kinder vor Hunger bewahren

Caritas und Katholische Männerbewegung rufen zu Spenden für Menschen in Burundi und Südsudan auf.

Kinder sind von Armut besonders betroffen
Kinder sind von Armut besonders betroffen © Caritas
 

"Hilfe ist größer als Hunger" – unter diesem Motto startet die Caritas Steiermark ihre traditionelle Hungerkampagne. Ziel ist, 150.000 Kinder vor dem Hunger und seinen Folgen zu bewahren. "Jeder  Mensch ist wichtig, und wir sind gefordert, Verantwortung zu übernehmen - gerade in einer globalisierten Welt", sagte Caritasdirektor Herbert Beiglböck bei einem Pressegespräch am Freitag im Caritas-ReUse-Café paul@paradise in Graz. In Burundi und im Südsudan unterstützt die Caritas Steiermark etwa Waisenhäuser und Landwirtschaftsprojekte, die Familien zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit verhelfen.

Hungerhilfe 2018

Spenden erbeten:

Caritas der Diözese Graz-Seckau

IBAN AT08 2081 5000 0169 1187

KW: Hungerhilfe 2018

oder online

https://www.caritas.at/aktuell/kampagne/spenden-gegen-den-hunger/

Afrika werde aktuell meist als Kontinent der Bedrohung wahrgenommen, von dem die Menschen nach Europa flüchten. „Afrika ist aber auch ein Kontinent der Zukunft und der Hoffnung“, hielt der Caritasdirektor fest. Die enge Verbindung der Caritas Steiermark zu Bischof Simon Ntamwana und Schwester Godelive vom Orden „Neues Leben durch Versöhnung“ und zu Partnern im Südsudan mache eine sehr effektive und nachhaltige Unterstützung möglich. „Wir können Brücken bauen und leisten Hilfe buchstäblich von Mensch zu Mensch“, betonte Beiglböck.

Das Ziel, 150.000 Kinder satt zu machen, sei erreichbar: „Das ist etwa die Zahl der schulpflichtigen Kinder in der gesamten Steiermark.“

Trinkwasser für eine gerechte Welt

Thomas Klamminger von der Katholischen Männerbewegung, die die Caritas traditionell unterstützt, stellte das Projekt „Trinkwasser für eine gerechte Welt“ vor, für das noch Gasthäuser und Cafébetriebe als Partner gesucht werden. (Mehr dazu hier: kmb.graz-seckau.at/?d=weltwassertag-am-22-maerz-sei-so-frei-setzt-sich-fuer-eine)

Ziel: Ein selbstständiges Leben

Georg Gnigler, Länderreferent für Burundi, verwies auf die leidvolle Geschichte des Landes, das nach der Unabhängigkeit nie zur Ruhe gekommen sei: „Das Land ist eigentlich fruchtbar, aber durch Kriege geschwächt und mangelhaft entwickelt.“ Projekte wie die gute Betreuung und Bildung von Kindern in den Waisenhäusern, Schulungen  in Anbautechniken oder Bereitstellung von Saatgut und Werkzeugen trügen dazu bei, den Menschen auf lange Sicht ein selbstständiges Leben zu ermöglichen.

Informationen zu den Caritas Projekten in Burundi: www.caritas-steiermark.at/auslandshilfe/wo-wir-helfen/burundi/

Frauen wichtigste Verbündete

Der Südsudan habe sich von der absoluten Katastrophensituation im vergangenen Jahr leicht erholt, sagte Elisabeth Hartl, Länderreferentin für Südsudan. Die Lage sei für die Menschen jedoch immer noch schwierig. „Frauen sind überall die wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Hunger“, betonte Hartl. „Sie sorgen für die Familien, organisieren sich untereinander und geben ihr Wissen weiter“. So entstünden Netzwerke, die sich gegenseitig unterstützen. Allein 2017 konnten 160 Frauen eine Ausbildung als Näherin machen; viele von ihnen schließen sich zusammen und erhalten gemeinsam Mikrokredite für den Aufbau von Nähstuben.

Informationen zu den Caritas Projekten im Südsudan: www.caritas-steiermark.at/auslandshilfe-suedsudan/

Helfen mit Saatgut, Schulungen und Nahrungsmitteln

Schon mit geringen Beträgen kann viel bewirkt werden: Bereits 7 Euro können helfen, ein Kind lang einen Monat zu ernähren. Mit 25 Euro können Kleinbäuerinnen  mit Saatgut, Werkzeug und einer  Schulung unterstützt werden. 30 Euro helfen einer Familie mit Lebensmitteln für einen Monat.  Mit dem Verkauf von Fächern, die der Grazer Jungdesigner Philipp Grein gestaltet hat, werden Waisenhäuser in Burundi unterstützt. „Mit Hilfe der Spenderinnen und Spender in der Steiermark ist schon viel gelungen“, betonte Direktor Beiglböck. „Ich bin sicher, dass die Menschen es auch einmal selbst schaffen können. Bis dahin stehen wir ihnen zur Seite.“

Caritasdirektor Herbert Beiglböck, Länderreferent Burundi Georg Gnigler, Länderreferentin Südsudan Elisabeth Hartl und Thomas Klamminger von der Katholischen Männerbewegung
Caritasdirektor Herbert Beiglböck, Länderreferent Burundi Georg Gnigler, Länderreferentin Südsudan Elisabeth Hartl und Thomas Klamminger von der Katholischen Männerbewegung Foto © Caritas

 

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