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Jüdische GemeindeElie Rosen: „Man redet sich die Dinge schön“

Elie Rosen ist Präsident der Jüdischen Gemeinde von Graz. Im Interview spricht er über seine Ziele, über alten und neuen Antisemitismus und über Israel.

Elie Rosen ist seit etwas mehr als zwei Jahren Präsident der Jüdischen Gemeinde in Graz © Jürgen Fuchs
 

Herr Rosen, im Herbst jährt es sich zum 80. Mal, dass in Graz die Synagoge brannte. Was heißt es, im Gedenkjahr 2018 als Jude in der Steiermark zu leben?
ELIE ROSEN: Ich bin dankbar, dass Sie auch nach dem Hier und Jetzt fragen. Die Schoah ist wichtiger Teil jüdischer Identität nach 1945. Aber wir dürfen uns nicht primär über sie definieren. Judentum ist mehr. Wir wollen es als etwas Lebendiges leben und vermitteln.

Kommentare (1)

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komi50
1
1
Lesenswert?

immer das Gleiche....

Herr Rosen macht was er tun muss: über die anderen Jammern.
Er sollte den Mut haben israelischeZeitungen und die Postings in den Kommentaren der dortigen Juden einmal offen zu reflektieren, dann geht ihm vielleicht ein Licht auf , was die Grundlagen des Antisemitismus sind. Er braucht nichts herumzuphilosophieren, nur zuhören wie es der eigenen Bevölkerung unter der Rabbinisch-Zionistischen Fake-Demokratie im eigene Land geht und wie dort mit den Menschenrechten umgegangen wird. Denen wird zu Recht ziemlich mulmig. Und wenn sich ein politisch halbwegs orientierter Mensch dem Warnruf/Aufforderung " ISRAEL DARF ALLES - NEIN DANKE! anschliesst sollte er nicht die entschuldigenden Vergleiche mit anderen doktrinären Regimen heranziehen(auch die Nazis waren so etwas!) , was ja schon einer echten Chuzpe gleichkommt....und im Sinne von Kreisky hat seine Geschichtsahnung offensichtlich noch Lernpotential....
Aber trotzdem halte ich noch einen Daumen für jenes Judentum , das es vorgibt zu sein......