ÄrztekammerLetzte zehn Jahre: Frauenanteil unter Ärzten stieg um neun Prozent

In der Ausbildung gibt es mittlerweile mehr Frauen als Männer, im Dienst nicht: 47 Prozent der österreichischen Ärzte sind Frauen - damit ist der Anteil allerdings um neun Prozent höher als noch vor zehn Jahren.

Die Zahl der Ärztinnen steigt © Fotolia
 

47 Prozent der Ärzte in Österreich sind Frauen. Allerdings: Während von den Spitalsärzten bereits 55 Prozent weiblich sind, werden nur 37 Prozent der Ordinationen von Frauen geführt. Das geht aus einer Statistik der österrreichischen Ärztekammer zum Frauentag am 8. März hervor.

Und wie überall wird die Luft nach oben dünner: Unter den Primarärzten liegt der Frauenanteil bei elf Prozent.

Auf allen Linien wird allerdings aufgeholt - das fängt schon bei der Ausbildung an: Mit 55 Prozent studieren heute mehr Frauen als Männer Medizin.

Zu 59 Prozent weiblich ist übrigens die Allgemeinmedizin, bei den Fachärzten ist der Frauenanteil seit 2009 auf 38 Prozent gestiegen. Deutliche Steigerungen gab es dabei etwa bei den Chirurginnen, in der Urologie, der Inneren Medizin oder der Gynäkologie.

Übrigens: Drei Bundesländer liegen beim Ärztinnen-Anteil über dem Österreichschnitt. Wien, wo sogar 51 Prozent der Ärzte weiblich sind, Niederösterreich und die Steiermark (48 Prozent).

 

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