Es ist das zweite Mal, dass Aleksander Jandric mit dem Hans-Roth-Umweltpreis ausgezeichnet wird. Dieses Mal erhält er die Auszeichnung für seine Dissertation zur Entwicklung einer (kosten-)effizienten Analysemethode komplexer Abfälle. Mithilfe eines tragbaren, auf Röntgentechnologie basierenden Geräts können wertvolle Metalle, aber auch Schadstoffe, in Leiterplatten und Kunststoffen ebenso präzise erkannt werden wie im Labor. Damit trage Jandric dazu bei, knappe Rohstoffe in den Kreislauf zurückzuführen und Gesundheitsrisiken zu minimieren, so die Begründung. Bereits 2018 wurde der Wissenschafter für seine Masterarbeit mit dem Hans-Roth-Umweltpreis ausgezeichnet.
Wertvolle Metalle & gefährdete Umwelt
Die rasante technologische Entwicklung hat in den vergangenen Jahren immer mehr elektronische Produkte auf den Markt gebracht – und damit auch die Menge an Elektroschrott merklich anwachsen lassen. Besonders Leiterplatten und Kunststoffe enthalten jedoch wertvolle Metalle wie Kupfer, Gold oder Silber. Gleichzeitig finden sich in ihnen aber auch Schadstoffe wie Blei oder Arsen, die bei unsachgemäßer Entsorgung Umwelt und Gesundheit belasten können. Eine genaue Analyse der Materialzusammensetzung ist entscheidend, um Rohstoffe effizient zurückzugewinnen und Risiken zu minimieren.
Weitere Gewinner
Absolventen der Montanuni Leoben, der TU Graz, der TU Wien sowie der Universität für Weiterbildung Krems wurden in der Alten Universität Graz ebenso für ihre Arbeiten ausgezeichnet.