Paul Pizzera und Otto Jaus haben sich gefunden: Der Steirer anfangs alleine als Kabarettist unterwegs, der Niederösterreicher als Schauspieler. Vor zehn Jahren beschlossen sie schließlich gemeinsam aufzutreten – und der Erfolg gab ihnen recht. Aktuell sind sie mit „Neo Nuggets“ im Kino zu sehen.
„Nach wie vor vergebens“
Am Sonntag waren sie bei Claudia Stöckl im „Frühstück bei mir“ zu Gast und erzählten über ihre beruflichen Anfänge und Fortschritte, ihre Leidenschaft zur Arbeit sowie ihre Partnerschaften: Otto Jaus ist seit 2019 verheiratet, Paul Pizzera hingegen hielt sich über seinen Beziehungsstatus zuletzt bedeckt. Doch nun stellt der Steirer klar: „Nach wie vor vergebens, ich bin Single.“ Anfang des Jahres sei er verliebt gewesen, doch das habe sich wieder verflüchtigt.
Selbstreflektierte Frau
Viel Zeit darüber nachzudenken, habe er nicht: „Ich habe sehr wenig Zeit in meinem Leben, weil ich das, wie ich mein Leben gestalte, sehr liebe. Und die wenige Zeit, die ich habe, die genieße ich sehr.“ Eine Vorstellung von seiner zukünftigen Partnerin hat er aber sehr wohl: „Ich wünsche mir als das oberste Gut – das gilt für beide in einer Partnerschaft – dass man weiß, dass man nicht perfekt ist und dazulernen will. Und ja, gut ausschauen soll sie auch“, sagt er lachend. Auch die Fähigkeit zur Selbstreflexion schätze er an einer Frau sehr.
„Dann gehen wir ins Bett und das passt“
Und wie sieht es mit den vielen weiblichen Fans bei den Konzerten aus? „Ja natürlich, Bühne macht sexy. Aber das kann man nicht wirklich ernst nehmen. Und für nur ein paar Stunden Spaß, da gibt es bessere Orte als Backstage-Bereiche. Das war nie ein Thema. Nach den „Pizzera & Jaus“-Konzerten gibt’s Otto und mich, eventuell Familie und ein paar Freunde backstage. Und dann gehen wir ins Bett und das passt.“
Sexszene mit Silvia Schneider
Bei dem Interview auf Ö 3 erzählte Pizzera auch von der Sex-Szene, die er mit Silvia Schneider für den Film „Neo Nuggets“ gedreht hatte: „Das hat mit Erotik nichts zu tun.“ Wobei er von seiner Schauspielkollegin durchaus beeindruckt gewesen sei: „Sie hat gemeint: Trink ma a Bier und dann dreh‘n wir den Schaß.“
Fortsetzung folgt
Offen sprach der berufliche Tausendsassa auch über seine Familie: Anders als seine Mutter, habe sein Vater nicht an ihn geglaubt. Es gibt keinen Kontakt mehr zwischen den beiden. Seine berufliche – und zugleich – freundschaftliche Beziehung zu Otto Jaus hat hingegen kein Ende: „Ich kann die Zukunft kaum erwarten!“