Am Montag dieser Woche aktivierte das Land Steiermark den Hitzeschutzplan: Das passiert immer dann, wenn eine starke Wärmebelastung für mindestens drei Tage prognostiziert wird. „Aus einer Kombination von Lufttemperatur, Wind und Luftfeuchtigkeit, aber auch unter Berücksichtigung der Nachttemperaturen wird die Wärmebelastung berechnet“, erklärt Christian Pollhammer. Er ist in der steirischen Sanitätsdirektion zuständig für das Thema Hitze und hat den steirischen Hitzeschutzplan im Jahr 2011 verfasst. Sinken die Temperaturen auch nachts nicht unter 20 Grad, spricht man von einer Tropennacht und damit kann sich der Körper auch nachts nicht gut regenerieren und erholen.
Hitzewarnung aktiv
Hitzeschutz in der Steiermark: Nur Empfehlungen, keine Pflichten
In der Steiermark gilt die Hitzewarnung: Der Hitzeschutzplan gibt zwar Tipps, für verpflichtende Maßnahmen braucht es aber politische Entscheidungen.
© getty images