Als Anhängerin der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) soll sie als 14-Jährige geplant haben, am Jakominiplatz „Ungläubige“ zu töten. Das in Graz lebende, aus Montenegro stammende Mädchen wurde deshalb zu zwei Jahren Haft verurteilt. Ihr drohte die Abschiebung in ihre Heimat und ein Aufenthaltsverbot in Österreich. Dieser Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts wurde bekämpft. Ergebnis: Die mittlerweile 15-Jährige wurde unter massiven Auflagen vorzeitig aus ihrer Haft entlassen, seit dieser Woche ist sie auf freiem Fuß. Das BVwG begründet die Entscheidung damit, dass von dem Mädchen keine Gefährdung mehr ausgehe.
„Keine Gefährdung“
Terrorplan für Jakominiplatz: Schülerin (15) vorzeitig aus Haft entlassen
Mädchen wurde wegen eines geplanten Bomben- und Messerattentats in Graz verurteilt. Beschluss zu ihrer Ausweisung wurde bekämpft. 15-Jährige wurde nun entlassen, eine „positive Persönlichkeitsentwicklung“ sei erkennbar.
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