Noch ein letztes Mal das Meer sehen, oder den Geschmack von Schweinsbraten und Eis auf der Zunge zergehen lassen – auf der Palliativstation des Uniklinikums Graz bekommen kleine Dinge auf einmal eine große Bedeutung. Viele der 450 Menschen, die im Jahr auf der Station betreut werden, können nicht mehr nach Hause entlassen werden. Dennoch bezeichnen Oberärztin Daniela Jahn-Kuch und Stationsleiterin Angelika Siegl ihre Abteilung gerne als „Lebensstation“. „Wir hatten hier bereits Kinder, die mit dem Bobbycar durch die Gänge gedüst sind und Patienten, denen ihre neugeborenen Enkelkinder ans Bett gelegt wurden. Hier spielen sich alle Facetten des Lebens ab“, so Siegl.