Ein ehemaliger Unteroffizier des Bundesheeres (58), der in seinem Wohnhaus in der Südoststeiermark ein regelrechtes Museum mit NS-Devotionalien eingerichtet hatte und Bilder von seinem unmündigen Sohn beim Salutieren mit Hakenkreuz und Helm verschickte. Ein weiterer Steirer, der in seinem Eigenheim die Reichsflagge mit Hakenkreuz aufgehängt und SS-Uniformen gehortet und ebenso Nazi-Bilder auf dem Handy hatte: Zwei Prozesse am Straflandesgericht Graz in den letzten Monaten gaben tiefe Einblicke in die Gedankenwelt von Ewiggestrigen. Beide Verfahren endeten übrigens mit Schuldsprüchen – nicht rechtskräftig.