Eine eklatant schlechte Apfelernte: Das war die unerfreuliche Bilanz, die man im Vorjahr in der Steiermark ziehen musste. Mit einem Ertrag von knapp 59.000 Tonnen Äpfeln konnte nur ein Drittel einer Vollernte erzielt werden. Neben Unwetterschäden durch Hochwasser, Hagel, Sturm und Dürre hat vor allem Spätfrost den Kulturen zugesetzt. Letzterer ist besonders heikel, da er die bereits gebildeten Jungfrüchte beschädigen kann. „Seit 2016 sind wir immer wieder massiv davon betroffen“, sagt Manfred Kohlfürst, Obmann des Bundes-Obstbauverbandes. Als Hoffnungsträger im Frostschutz gelten Beregnungsanlagen. Jene acht Prozent der Gesamtfläche, die frostberegnet wurden, waren laut Landwirtschaftskammer für 42 Prozent der Ernte verantwortlich.