Die Semesterferien stehen bei den für Schnee und Pistengaudi – aber auch Wellness und Thermenerholung. Traditionell denken – vor allem beim Wintersport – viele an Tirol. Doch das Bundesland verliert im aktuellen Urlaubsradar der Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) massiv an Zuspruch. Die Vereinigung hat gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Reppulika 1000 Österreicherinnen und Österreichern nach ihren Plänen für die Ferien befragt.
2025 verbringen demnach 64 Prozent ihren Urlaub in Österreich. Traditionell denken – vor allem beim Wintersport – dabei wohl viele an Tirol. Doch das Bundesland verliert im Urlaubsradar massiv an Zuspruch – und fällt binnen eines Jahres um 7,7 Prozentpunkte auf 9,1 Prozent unter den Inlandsurlaubern zurück. Die großen Gewinner: Salzburg steigert sich im Vergleich zu 2024 von 16,2 auf 22,6 Prozent, das Burgenland gewinnt fast vier Prozentpunkte und steht bei 6,1 Prozent.
Semesterferien: Steiermark und Salzburg am beliebtesten
Die Vorjahressiegerin Steiermark legt zwar um einen Prozentpunkt zu, muss die Goldmedaille aber mit Salzburg teilen und freut sich wie ihr Nachbarbundesland ebenfalls über 22,6 Prozent der inländischen Urlauber in den Semesterferien. Kärnten landet nach Rang vier heuer am dritten Platz im Ranking.
Die Semesterferien gelten für die heimischen Hoteliers als wichtiges Zugpferd: „Sie zeigen Jahr für Jahr, wie attraktiv Österreich als Winterdestination ist, ob auf der Piste, in der Therme oder beim Winterwandern“, zeigt ÖHV-Präsident Walter Veit auf. Die Tourismusregionen profitieren von der Aufteilung der Ferien auf insgesamt drei Wochen.
Semesterferien machen Februar zum besten Winter-Monat
Nicht zuletzt zeigt sich am Beispiel der Steiermark, dass der kurze Monat Februar als stärkster Wintermonat gilt. Fast 21 Prozent aller Wintergäste, im Vorjahr waren es exakt 375.391 Personen, kommen im Februar. Davon wiederum stammen rund 54 Prozent aus Österreich – vorwiegend aus Niederösterreich, aus Wien und aus anderen steirischen Regionen. Die Auslandsgäste waren im zweiten Monat des Vorjahres primär aus Deutschland, Tschechien, Ungarn und den Niederlanden – alle vier Länder nehmen das Grüne Herz Österreichs das ganze Jahr über mehr und mehr wahr, wie es seitens des Steiermark Tourismus heißt.
Die meisten Nächtigungen fallen von Steirern in der Steiermark übrigens nicht in den Skigebieten an, sondern im Februar im Thermen- und Vulkanland. Insgesamt liegt letzteres mit 137.000 Nächtigungen im Februar 2024 auf Platz vier der Statistik – und damit nach dem Ausseerland/Salzkammergut (138.000 Nächtigungen), Murau (208.000 Nächtigungen) und 678.808 Übernachtungen in der Region Schladming-Dachstein.