Jener Lehrer, der an einem Grazer Gymnasium einigen seiner Schüler Nacktfotos abgekauft haben soll, muss sich demnächst vor Gericht verantworten. Wie die Grazer Staatsanwaltschaft bestätigte, ist die (noch nicht rechtskräftige) Anklage fertig. Gegen den Pädagogen wird u.a. wegen des Verdachts des Besitzes von Kinderpornografie ermittelt. Die Übermittlung der Fotos erfolgte über die Social-Media-Plattform Snapchat - der Beschuldigte (40) hatte sich dort als Mädchen ausgegeben. Der Mann wurde nach Bekanntwerden des Vorfalls vom Dienst freigestellt. Zwei Tage lang saß er in Untersuchungshaft, ehe er gegen Auflagen frei ging.