Ein 56-Jähriger ist am Dienstag wegen versuchten Mordes an seinem damaligen Chef und dessen Vater in Graz vor einem Geschworenensenat (Vorsitz: Erik Nauta) gestanden. Er soll im März an einer Raststation auf der A 9 im Zuge einer Auseinandersetzung seinen Arbeitgeber und dessen Vater durch Messerstiche schwer verletzt haben. Der Ältere erlitt durch fünf heftige Stiche lebensgefährliche Verletzungen. Vor Gericht sprach der Beschuldigte von Notwehr und bestritt jede Tötungsabsicht.
Mordversuch
Chef und Junior-Chef mit Messer attackiert: „Ich habe mich nur verteidigt“
56-Jähriger ging auf Raststation der A 9 mit Klappmesser auf seinen Chef und dessen Vater los. Angeklagter sprach bei Prozess in Graz von „Notwehr“. Das Urteil: Zweifacher Mordversuch und 20 Jahre Haft.
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