Ein Vogerl zu machen, den Gstieß zu schlagen, den Pagat heimgehen zu lassen – Redewendungen wie diese sind ein eindeutiger Hinweis darauf, dass Tarock gespielt wird. Nicht nur sprachliche Feinheiten, auch traditionelle Regeln und Praktiken, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, haben die spezielle Variante des Tarock-Königrufens hierzulande zu einer Besonderheit gemacht. Das Kartenspiel wurde von der Österreichischen Unesco-Kommission deshalb heuer in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
Immaterielles Weltkulturerbe
Steirische Tarock-Spieler sind Meister der Strategie
Tarock-Königrufen ist ein variantenreiches Kartenspiel mit vielen regionalen Besonderheiten. 2024 wurde es in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
© Franz Mittmannsgruber