Überraschung ist es keine, die Umweltlandesrätin Ursula Lackner (SPÖ) am Montag verkündete: „Der 100er bleibt.“ Gemeint ist die Geschwindigkeitsbeschränkung auf rund 100 Autobahnkilometern rund um Graz, die als „Feinstaub-100er“ bekannt wurde, mittlerweile aber viel häufiger wegen zu hoher Stickstoffdioxid (NO2)-Emissionen auslösen. Eine Studie der TU Graz kam zum Ergebnis, dass die 2009 eingeführte Tempobremse wirkt: Ein Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter wird im Jahresmittel dadurch eingespart. Bei einer Aufhebung könnten die Grenzwerte künftig aber nicht eingehalten werden. Damit geht die Steiermark einen anderen Weg als Salzburg und Tirol.