Die Viruserkrankung stammt ursprünglich aus Afrika, steht aber bereits vor den Toren Österreichs. Die Afrikanische Schweinepest breitet sich in Europa immer weiter aus, hat unter anderem den Balkan und Norditalien erfasst und bereitet Fachleuten auch hierzulande wachsende Kopfschmerzen. Zwar ist die Seuche nicht auf Menschen übertragbar, doch Wild- und Hausschweine sterben bei einem Ausbruch in Massen. Vor allem im Süden der Steiermark, wo rund ein Drittel aller österreichischen Schweine gehalten werden, ist die Nervosität groß. Um sich bestmöglich auf den Fall der Fälle vorzubereiten, läuft seit Wochenbeginn eine zweitägige Übung, an der neben den Verantwortlichen aus der Steiermark auch Oberösterreich, Kärnten und Slowenien beteiligt sind.
Hunde und Drohnen
Die Steiermark rüstet sich für die Afrikanische Schweinepest
Zweitägige, großangelegte Übung soll das Land auf den Ernstfall vorbereiten: Was geschieht, wenn die hochinfektiöse Afrikanische Schweinepest in der Steiermark ausbricht.
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