SnowboardEndspurt im Kampf um die Weltcup-Tickets

Johny Stefaner stand beim Europacup auf der Tauplitz zwei Mal ganz oben auf dem Podest, Jemima Juritz wurde Erste und Dritte.

Jemima Juritz und Johny Stefaner © GEPA (2)
 

Kärntens Snowboarder sind einmal mehr das Maß der Dinge. Auf der Tauplitz verteidigte Jemima Juritz mit einem Sieg und Rang drei in den Parallelslaloms ihre Vormachtstellung im Europacup. Johny Stefaner gelang sogar das Double. Er schob sich damit in der Gesamtwertung auf Position drei vor – die ersten drei im Ranking schnappen sich das Weltcup-Ticket für die kommende Saison. „Das war ein wichtiger Schritt für die letzten sechs bevorstehenden Rennen. Ich hoffe, dass es so weitergeht, es gibt Selbstvertrauen.“

Trotz der Erfolge zeigte sich der 27-Jährige enttäuscht und das hat seiner Meinung nach einen triftigen Grund: „Nach der Olympia-Quali kam ich im Weltcup nicht mehr zum Zug, da die Leistung laut ÖSV zu wenig war. So bin ich aus dem Kader geflogen.“

Der sportlicher Leiter der Snowboarder, Christian Galler, relativierte die Aussage allerdings: „Er hat sich entschlossen, sich heuer selbstständig außerhalb der ÖSV-Trainerstruktur vorzubereiten, das haben wir ihm ermöglicht. Da gibt es eine schriftliche Vereinbarung mit den Rahmenbedingungen. Unter anderem eben auch, dass er über den Europacup seinen Platz im A-Kader fixieren kann, sofern ihm das über den Weltcup nicht bis inklusive der Rennen in Rogla gelingt. Dass er für die Europacup-Rennen vom Kärntner Verband und nicht vom ÖSV genannt wird, war ausgemacht.“

Eine Talentprobe lieferte Fabian Obmann mit Rang vier und fünf ab und das, obwohl der 21-Jährige von einer Schiene an der linken Hand (Haarrisse im Mittelhandknochen) gehandicapt war.

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