InterviewGregor Schlierenzauer: "Aufgeben tut man gleich einmal, durchhalten ist viel schwerer"

Im September ist Gregor Schlierenzauer als erfolgreichster Skispringer der Geschichte zurückgetreten. Der Tiroler blickt noch einmal auf seine Karriere zurück und spricht über seine Ankunft im normalen Leben, seine beruflichen Pläne und jene Träume, die er sich noch erfüllen will.

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Gregor Schlierenzauer
Gregor Schlierenzauer © Red Bull Content
 

Am 29. Dezember hebt die Vierschanzentournee in Oberstdorf in ihre 70. Auflage ab. Wie fühlt es sich an, erstmals kein Teil des Ganzen zu sein?
Gregor Schlierenzauer: Es fühlt sich eigentlich ganz normal an, weil ich ja diesen Schritt bewusst für mich gewählt habe. Es ist jetzt eben ein anderer Lebensrhythmus, wenn man aus diesem Radl aussteigt. Und die Weihnachtszeit ohne die Tournee und den ganzen Rummel und Stress ist auch etwas Schönes. Ich werde die Tournee bestimmt verfolgen, aber eben anders.

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HASENADI
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Lesenswert?

Da blitzt schon viel Lebensweisheit durch...

Bei der Passage "mache derzeit eine Immobilien- Ausbildung" musste ich kurz innehalten. Denke mir, das darf kein "Notnagel" sein, irgend etwas "Bürgerliches" zu machen, weil man das eben tut oder ich jemand kenne, der mich da fördert...
Bei seinen neuen Leidenschaften, Architektur und Design, da hat es mich geradezu elektrisiert, das kann ich mir sehr gut vorstellen bei ihm, ist genauso Kreativität gefordert wie beim Schifliegen.
Jedenfalls wünsche ich ihm alles Gute für die Zukunft und Danke für all die magischen Stunden live und vor dem Bildschirm!