"Tschüss, Bussi, Baba" – eifrige Sport-Podcasthörer wissen bei diesen Abschiedsworten wohl sofort, von wem sie kommen. Seit November sind die drei Worte fixer Bestandteil einer jeden Folge "Wos dahinter steckt", dem Podcast der beiden steirischen Speed-Asse Nici Schmidhofer und Conny Hütter. Die Themen variieren dabei auch gerne von Folge zu Folge. Motivationstipps, Urlaubsgeschichten oder private Einblicke – das wortgewandte Duo weiß nicht nur auf der Piste zu überzeugen.

Die Idee kam ursprünglich von Schmidhofer, wie ihre Podcast-Kollegin erklärt. "Im Sommer ist sie damit auf mich zugekommen, seither ratschen wir jeden Dienstag ganz gemütlich. Das Feedback ist wirklich überraschend gut, deshalb wollen wir das auch durchziehen." Generell sei es eine andere Art, mit Ski-Fans zu kommunizieren. "Es ist oft schwierig, den Leuten Hintergrundwissen zu vermitteln. Im Podcast versuchen wir das eben mit einfacheren Wörtern und nicht immer nur im Fachjargon."

Und das Format ist auch durchaus innovativ. Die Folgen beginnen mit der Vorbereitung auf ein Weltcup-Rennen. Zwischendurch gibt es dann manchmal auch Ausschnitte der Funksprüche während eines Bewerbs, ehe das Duo nach einem Bewerb bilanziert. Vor allem die Funksprüche geben der Hörerschaft einen ganz speziellen Einblick, wie ein Weltcup-Wochenende für Hütter und Schmidhofer abläuft. "Im Fernsehen gibt es ja im Ziel immer nur das zweiminütige Interview, da geht alles zack zack. Mit dem Podcast versuchen wir alles auf eine andere Ebene zu bringen."

Da Spaß an oberst Stelle steht beim Plaudern, da bleibt dann auch die ein oder andere "Enthüllung" nicht aus. So etwa auch die Tatsache, dass Conny Hütter als "Kernöl-Verantwortliche" schon gerne mal das "schwarze Gold" vergisst bei Auslandsreisen. "In St. Anton kriegst du es zum Glück sowieso. Aber ich habe schon eine Rüge bekommen. Für Kvitfjell und Soldeu sind wir aber sicher, dafür sorge ich", versichert Hütter.