Ski alpinVincent Kriechmayr verzichtet auf Sölden-Start

Der Doppelweltmeister richtet seinen Fokus lieber auf die langen Ski. Lukas Feurstein rückt für den Sportler des Jahres nach.

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Vincent Kriechmayr wurde erst am Donnerstag als Sportler des Jahres ausgezeichnet
Vincent Kriechmayr wurde erst am Donnerstag als Sportler des Jahres ausgezeichnet © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Vincent Kriechmayr hat nach dem Samstag-Training am Rennhang in Sölden entschieden, dass er beim Weltcup Opening in einer Woche nicht an den Start gehen wird. Für den 30-jährigen Oberösterreicher rückt der 20-jährige Junioren-Weltmeister Lukas Feurstein in das ÖSV-Aufgebot für den Riesentorlauf am 24. Oktober nach. Speed-Doppelweltmeister Kriechmayr war am Donnerstag in Wien als Sportler des Jahres 2021 gefeiert worden.

Kriechmayr richtet bereits zum Saisonstart lieber den Fokus auf die langen Ski und wird in der Woche nach dem Sölden-Riesentorlauf auf dem Rettenbachgletscher Abfahrt trainieren. Am 6. November geht es dann für Österreichs Herren-Speed-Team rund um Kriechmayr und Matthias Mayer zum Training nach Copper Mountain in die USA und von dort weiter zu den drei Weltcup-Speedrennen im kanadischen Lake Louise (26. bis 28. November).

Sporthilfe-Gala: Österreichs Sportler des Jahres 2021

Sportlerin des Jahres: Anna Kiesenhofer

(c) GEPA pictures/ Michael Meindl

Sportler des Jahres: Vincent Kriechmayr

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Sportler mit Behinderung: Walter Ablinger

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Sportlerin mit Behinderung: Carina Edlinger

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Special-Olympics-Sportlerin: Sarah-Maria Baumegger

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Special-Olympics-Sportler: Alexander Flechl

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Trainerpersönlichkeit: Gregor Högler

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Aufsteiger: Johannes Lamparter

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Sportler mit Herz: Markus Lahmer

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Mannschaft des Jahres: Red Bull Salzburg (Zlatko Junuzovic)

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Persönlichkeit des Jahres: Hermann Maier

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Tausende Zuschauer bei Sölden-Rennen erwartet

Unterdessen steht fest, dass Sölden beim Frauenrennen am 23. Oktober 7.000 Besucher erwartet, bei den Männern am Sonntag ist das Konzept auf 9.000 Fans ausgelegt. Dazu kommen die Tagesskigäste am Pistenrand. Ein Jahr nach den "Geisterrennen" wegen der Pandemie wird es also wieder tausende Zuschauer bei den Sölden-Rennen geben. Die Pisten rund um das Veranstaltungsgelände sind während der Weltcuprennen bekanntlich für den Publikumsskilauf geöffnet. Das Covid-19-Vorsorge-Konzept erlaubt es sogar, im Veranstaltungsgelände eine kleine Weltcup-Party zu organisieren.

Derzeit trainieren praktisch alle Nationen auf dem Renngelände am Rettenbachferner. Rennleiter Rainer Gstrein vermeldete 86 Weltcupfahrer und 57 Frauen, die über die markierten Pisten rasen. "Insgesamt sind 36 Kurse für Riesentorlauf, Slalom, Super-G und Abfahrt ausgeflaggt."

Kommentare (2)
kropfrob
9
11
Lesenswert?

Was ist das ...

... für ein "Vorsorgekonzept", welches erlaubt, eine Party mit 9000 Gästen abzuhalten? Da werden sich in der Woche danach einige der Verantwortlichen wieder schön anschauen - und öffentlich ihre Verwunderung zur Schau stellen, warum "es schon wieder passiert ist".

migelum
5
11
Lesenswert?

In irgendeinem Forum hat

kürzlich jemand die Impfverweigerer taxfrei und unverblümt als jene "20% Vollidioten" bezeichnet, die unsere Gesellschaft halt akzeptieren und mittragen muss. Ob da die Verantwortlichen für solche Events dazuzuzählen sind, ist eine berechtigte Frage ...