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Skischuh-AffäreLiensberger gibt nach und kehrt zu altem Ausrüster zurück

Nach einem klärenden Gespräch mit ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel wird Ski-Ass Katharina Liensberger in der kommenden Saison nun doch zu ihrem alten Ausrüster zurückkehren.

SKI WM 2019 IN AARE: SLALOM DER DAMEN: LIENSBERGER (AUT)
Katharina Liensberger © APA/EXPA/JOHANN GRODER
 

In der "Skischuh-Causa" um ÖSV-Toptalent Katharina Liensberger gab es am Samstag ein Gespräch mit Verbandspräsident Peter Schröcksnadel. Der ÖSV-Chef beharrte auf einer Rückkehr zum alten Ausrüster Rossignol - und die Team-Olympia-Zweite kam diesem Wunsch nun auch nach: Die 22-Jährige wird kommende Saison wieder mit Rossignol an den Start gehen.

Von dort war Liensberger nach der vergangenen Saison zu Kästle gewechselt. Die Vorarlberger Skifirma, die nach über 20 Jahren ein Weltcup-Comeback anstrebt, verfügt aber über kein eigenes Schuhsortiment. Rossignol untersagte Liensberger die Verwendung der bisher genutzten und zum Konzern gehörenden Lange-Schuhe. Auch ein Übereinkommen mit der Marke Dalbello hat sich zerschlagen.

Rückkehr zu Rossignol

Für Schröcksnadel war die Sache klar: "Sie will mit dem Kopf durch die Wand. Sie weiß seit Mai, dass sie von Lange keinen Schuh bekommen würde." Um einer drohenden ÖSV-internen Sperre zu entgehen, müsse Liensberger wieder die französischen Latten anschnallen. Auf der "Weltmarke Rossignol" hätte die Athletin, die bis dato an keinen Verbands-Trainingskursen teilnehmen durfte, ja keine Performance-Einbußen zu befürchten. "Wir intervenieren als Verband normalerweise nur, wenn ein Athlet mit einer Marke sportlich nicht zurechtkommt", hatte Schröcksnadel am Freitagabend zur APA. gesagt.

Schröcksnadel und Reinhold Zitz, Geschäftsführer des Ski-Pools, beharrten darauf, dass die Satzung des Pools und die Statuten des Verbandes von allen Athleten eingehalten werden. Man hatte offenbar einen Präzedenzfall befürchtet. Schröcksnadel: "Da macht man Türen auf, die soll man nicht aufmachen. Die Regeln gelten für alle."

Warum aber Kästle überhaupt ohne bestehenden Schuh-Vertrag in den Ski-Pool aufgenommen wurde, blieb offen. "Die werden jetzt wissen, dass sie sich um einen Schuh bemühen müssen. Ich nehme an, sie werden nächstes Jahr Schuhe haben", sagte Schröcksnadel, die "Goldene Teekanne" für den beliebtesten Wintersportler im Arm. Diese nahm der 78-Jährige für den nicht anwesenden Gewinner Marcel Hirscher mit - er trifft ihn kommende Woche zum gemeinsamen Fischen.

 

Kommentare (7)

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pink69
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Dieser

Alte Griesgram Schröcksnadel, eine Schande das der Greis nach wie vor an der Spitze des ÖSV fungiert... wahrscheinlich wird er noch mit 90 da sein. Diese Auslaufmodelle wissen einfach nicht, wann es Zeit ist zu übergeben.... statt junge dynamische Funktionäre an die Hebel zu lassen um neue Ideen und Esprit in den Skizirkus zu bringen ... bleibt dieser alte Mann stur und glaubt er ist unersetzbar und ohne ihn geht nix/ leider irr er da gewaltig

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heri13
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Wie lange darf der schröcksnadel noch sein Unwesen treiben?

Hat er noch nicht genug verdient am schiverband?

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stockiju
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Liensberger will mit dem Kopf durch die Wand"

Ich hätte ein Paar LANGE Schuhe zu Hause.
Vielleicht passen sie ihr.

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crawler
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Im Grunde geht es nicht

um die Schuhe, sondern rein nur ums Geld.

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Rick Deckard
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Fr Liensberger soll für ein anderes Land starten!

Die ÖSV Diktatur wird auch irgendwann zu Ende gehen.

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Dilandau
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Blos nicht!

Nach den Abgang vom Hirscher ist das letzte was wir brauchen ein 2. Giradelli

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crawler
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Da kann man Schröcksnadel

nue recht geben. Wo kommt man denn da hin, wenn eine Rennläuferin Artikel verwendet die ihr gut passen, die aber dem Herrn Präsidenten und Branche nicht passen? Würde einen nicht wundern wenn sie plötzlich für ein anderes Land Siege einfährt.

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