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Sport

50 Jahre Ski-Weltcup im Zeitraffer

Am 5. Jänner 1967 hat in Berchtesgarden das erste Weltcup-Rennen stattgefunden. Ein Streifzug durch 50 Jahre Weltcup-Geschichte.

vor 10 Jahren4. Jänner 2017 um 08:16
Ski alpinWintersport
1966: Im Jänner in Kitzbühel wurde der Weltcup durch den französischen Journalisten Serge Lang (Bild), den Teamchefs Bob Beattie (USA) und Honore Bonnet (FRA) sowie dem Österreicher Sepp Sulzberger auf der Seidlalm praktisch "erfunden". Bei der "Sommer"-WM in Portillo in Chile erfolgte der offizielle Beschluss, deshalb gilt der 11. August 1966 als Gründungsdatum.
Jänner 1967: Das erste Weltcup-Rennen war am 5. Jänner ein Herren-Slalom, der Sieger in Berchtesgaden war der Österreicher Heinrich Messner. Zwei Tage später legten die Damen mit einem Slalom in Oberstaufen und damit ebenfalls in Deutschland los. Die ersten drei Rennen sowie die ersten zwei Gesamtsiege gingen an die Kanadierin Nancy Greene, bei den Herren holte sich der Franzose Jean-Claude Killy 1967 und 1968 die ersten zwei Gesamtwertungen.
1968/69: Mit Karl Schranz und Gertrud Gabl trugen sich erstmals Österreicher in die Liste der Gesamtsieger ein. Schranz wiederholte seinen Erfolg im darauffolgenden Winter. Während danach bei den Damen die große Ära von Annemarie Pröll anbrach, sollte es bei den Herren 28 Jahre dauern, bis Hermann Maier 1998 wieder die große Kugel nach Österreich holte.
Die 1970er-Jahre: Bei den Damen sorgte Annemarie Pröll für Siege und Rekorde, bei den Herren kamen dank Gustav Thöni und Piero Gros fünf Jahre lang die Helden aus Italien, ehe Ingemar Stenmark "übernahm". Der schweigsame Schwede ist mit 86 Siegen heute noch der erfolgreichste Fahrer im Weltcup überhaupt. Franz Klammer feierte einen Großteil seiner bis heute unerreichten 25 Abfahrtssiege in diesem Jahrzehnt.
Die 1980er-Jahre: Bei den Herren sorgte Phil Mahre 1981 für den ersten US-Gesamtsieg und sicherte sich die Kristallkugel gleich drei Mal in Folge, ehe sich der für Luxemburg startende Österreicher Marc Girardelli sowie der Schweizer Pirmin Zurbriggen in den acht folgenden Jahren im Kampf um die Gesamtsieg abwechselten. Zurbriggen war zudem der erste Läufer mit Siegen in allen Disziplinen. Auch bei den Damen sorgte Tamara McKinney 1983 für den ersten US-Gesamtsieg, insgesamt war es aber dank Marie-Theres Nadig, Erika Hess, Michela Figini, Maria Walliser und Vreni Schneider das Jahrzehnt der Damen aus der Schweiz. Deshalb holte sich die Schweiz von 1983 bis 1989 auch die Nationenwertung sieben Mal Folge.
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