Im frühlingshaften Garmisch macht sich Österreichs alpine Speed-Abteilung auf die Jagd nach Olympiadominator Franjo von Allmen und Shootingstar Giovanni Franzoni. Bei den Winterspielen in den Einzel-Entscheidungen medaillenlos geblieben, ist für Vincent Kriechmayr und Co. auf der Kandahar auch Wiedergutmachung angesagt. Um die Strecke in der Abfahrt am Samstag und dem Super-G am Sonntag (jeweils 11.15 Uhr/ORF 1) zu schonen, wurden die Rennen um eine halbe Stunde vorverlegt.
Bei Temperaturen von über zehn Grad um die Mittagszeit kündigen sich Startnummernrennen an - auch wenn sich die Piste laut einhelliger Meinung in gutem Zustand präsentiert. „Garmisch ist immer sehr frühlingshaft. Alles nicht so tragisch“, meinte Kriechmayr. Grundlegend sei Garmisch hinter Bormio sicher eine der schwersten Abfahrten im Weltcup-Kalender, so der Oberösterreicher: „Es ist ein richtiger Klassiker.“