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Biathlon Mit Schießtrainer Gerald Hönig soll die Weltspitze ins Visier genommen werden

Österreichs Biathlon-Damen vertrauen in Zukunft auf einen Deutschen. Gerald Hönig wird Schießtrainer und zielt auf den nächsten Entwicklungsschritt seiner Schützlinge ab.

Den Erfolg im Visier - Christina Rieder und ihre Kolleginnen bekommen einen neuen Trainer
Den Erfolg im Visier - Christina Rieder bekommt einen neuen Trainer © GEPA pictures/ Matic Klansek
 

Gerald Hönig übernimmt die Zügel am Schießstand im ÖSV-Biathlon-Damenteam. Der 61-jähirge Deutsche ist absofort für Lisa Hauser, Katharina Innerhofer und Co. zustädnig.

Im ÖSV-Damenteam sieht der diplomierte Sportlehrer viel Potential enthalten. Unter der Leitung Hönigs sollen sich "alle Athletinnen individuell verbessern", um in Staffel- und Einzelrennen mittelfristig den Sprung an die Weltspitze zu schaffen.

ÖSV-Biathlon Leiter Franz Berger blickt der Zusammenarbeit mit Hönig zuversichtlich entgegen. "Mit Gerald Hönig konnten wir einen absoluten Experten gewinnen, der im Biathlonsport aufgrund der jahrelangen Weltklasse-Leistungen der deutschen Frauen hohes Ansehen genießt."

Hönig, der die letzten 13 Jahre für den DSV tätig war und von 2014 bis 2018 Bundestrainer des deutschen Damen war, kann bereits einige große Erfolge als Trainer zurückblicken. Besonders für zweifache Olympiasiegerin und achtfache Weltmeisterin Andrea Henkel galt Hönig bis zu deren Karrieende 2014 als enger Vertrauter.

Nachdem sein Vertrag als Bundestrainer nicht verlängert wurde, war Hönig als Bundestrainer Schießen für alle Lehrgangsgruppen im DSV zuständig. Für das ÖSV-Team könnte Hönig also ein wahrer Coup am Schießstand sein, waren es nicht oftmals die Schießleitungen der heimischen Atheltinnen, die eine Spitzenplatzierung verhinderten.

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