Jannik Sinner servierte bei den US Open die nächste Machtdemonstration, montierte Lorenzo Musetti im Viertelfinale mit 6:1, 6:4, 6:2 ab. Damit behielt der Südtiroler auch seine weiße Weste in den rein italienischen Duellen: In sämtlichen 16 Aufeinandertreffen auf ATP-Ebene mit einem Landsmann behielt Sinner die Oberhand. Die aktuelle Dominanz des 24-Jährigen könnte sich demnächst auch in mehreren Bestleistungen niederschlagen. So könnte der Titelverteidiger nach Roger Federer (2006 bis 2007) der erst zweite Spieler werden, der sowohl die Australian- als auch die US Open zweimal in Folge gewinnt. Und: Sinner könnte als erst vierter Spieler der Open Era in einer Saison die Endspiele aller vier Grand-Slam-Turniere erreichen – nach Rod Laver (1969), Federer (2006, 2007, 2009) und Novak Djokovic (2015, 2021, 2023).