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BVB - Lucien Favre schlägt nach Piszczek-Verletzung Alarm: "Haben ein Problem"

Die Abwehrsorgen beim BVB werden immer größer: Nachdem bereits zuvor zahlreiche Spieler ausgefallen waren, hat sich beim 1:0-Erfolg in Hoffenheim nun auch noch Lukasz Piszczek eine Augenverletzung zugezogen. Nach dem Sieg schlug Trainer Lucien Favre Alarm.

© imago images / Jan Huebner
 

"Wir haben aktuell auf einer bestimmten Position ein Problem", sagte er und meinte damit die Innenverteidigung. Dort fehlten zuvor schon Manuel Akanji (Quarantäne nach Corona-Infektion) und Dan-Axel Zagadou (Außenbandverletzung), hinzu kommt, dass Emre Can beim Champions-League-Auftakt am Dienstag bei Lazio Rom aufgrund einer Rot-Sperre ebenfalls nicht zur Verfügung steht.

Piszczek wurde in der Partie bei der TSG nach 15 Minuten bei einer Ecke von Hoffenheims Stefan Posch im Gesicht getroffen, nach anschließender Behandlung musste er durch Thomas Delaney ersetzt werden. "Piszczek hat einen Finger ins Auge bekommen und hat dann geblutet. Er wurde daraufhin direkt in die Klinik gebracht. Ich hoffe, dass er Dienstag wieder spielen kann", sagte Sportdirektor Michael Zorc nach dem Spiel.

Falls nicht, bliebe mit Mats Hummels nur noch ein gelernter Innenverteidiger übrig. Auf den Außenpositionen ist der BVB in den Augen von Favre "ganz okay aufgestellt", obwohl mit Nico Schulz (Muskelfaserriss) und Marcel Schmelzer (Knie-OP) weitere Spieler fehlen und Mateu Morey noch Trainingsrückstand aufweist.

"Nico Schulz muss so schnell wie möglich zurückkommen. Morey hat zwei Monate nicht gespielt, ist aber langsam wieder fit", erklärte Favre und blickte zumindest positiv auf die weiteren Positionen: "Vorne mache ich mir keine Sorgen. Wir haben Haaland, Reus, Reyna, Brandt und Hazard, der aber noch angeschlagen ist. Im Mittelfeld ist es auch kein Problem."

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