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Peter Bosz über Homosexualität im Fußball: "Es müssen sich aktive Spieler outen"

Der Trainer von Bayer Leverkusen lobt das aktive Engagement von Thomas Hitzlsperger im Kampf gegen Homophobie. Für mehr Akzeptanz im Fußball sieht er allerdings nur eine Lösung.

© imago images / Noah Wedel
 

Der 56-Jährige lobte am Freitag das Engagement von Stuttgarts Sportdirektor Thomas Hitzlsperger, der für seinen Kampf gegen Homophobie, Sexismus und Rassismus das Bundesverdienstkreuz verliehen bekam. "Ich habe mir seine Arbeit angeguckt und finde gut, was er dort macht."

Der frühere Nationalspieler Hitzlsperger (38) hatte sich 2014 öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt, allerdings erst nach Beendigung seiner aktiven Karriere.

"Es müssen sich aktive Spieler outen, damit sich im Fußball etwas verändert", erklärte Bosz. "Wenn das passiert, glaube ich, dass Homosexualität kein Thema mehr ist, über das geschwiegen wird."

In den USA hatte das Team des früheren Bayern-Stars Landon Donovan kürzlich ein Zeichen gegen Homophobie gesetzt: Nachdem der offen homosexuelle Spieler Collin Martin einem Gegenspieler vorwarf, ihn homophob beleidigt zu haben, verließ das Team der San Diego Loyal im Trainer Donovan geschlossen den Platz und brach das Spiel ab.

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