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Hertha BSC: Pressekonferenz mit Lars Windhorst, Michael Preetz und Werner Gegenbauer im Liveticker zum Nachlesen

Für Jürgen Klinsmann ist das Kapitel Hertha BSC beendet. Zwei Tage nach seinem Rückzug als Trainer gab die Klubführung des Fußball-Bundesligisten bekannt, dass Klinsmann auch nicht mehr im Kontrollgremium mitarbeiten wird. Die gesamte Pressekonferenz mit Lars Windhorst, Michael Preetz und Werner Gegenbauer gibt es hier im Liveticker zum Nachlesen.

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"Rein technisch ist Herr Klinsmann derzeit nicht Mitglied im Aufsichtsrat, weil sein Mandat ruht. Und er wird nicht mehr in den Aufsichtsrat berufen", sagte Klub-Investor Lars Windhorst.

Klinsmann hatte am 27. November das Traineramt des abstiegsbedrohten Erstligisten übernommen und große Ziele formuliert. Mit zwölf Punkten aus neun Spielen blieb seine Bilanz in der Bundesliga aber bescheiden.

Schon seit Wochen gab es hinter den Kulissen Meinungsverschiedenheiten zwischen Klinsmann und Manager Michael Preetz über die zukünftigen Kompetenzen des Trainers. Am Dienstag zog Klinsmann Konsequenzen und kündigte via Facebook nach nur elf Wochen seinen Rückug als Hertha-Trainer an.

Hertha BSC: Die besten Aussagen der Pressekonferenz in der Übersicht

  • Wer soll neuer Cheftrainer werden? Preetz: "Ich glaube, dass das eine Stellenbeschreibung ist, die interessant ist." (12.13 Uhr)
  • Windhorst will "mindestens zehn Jahre" bei der Hertha engagiert bleiben. (12.06 Uhr)
  • In Klinsmann getäuscht? Windhorst: "Kann man als Jugendlicher machen, aber nicht als Erwachsener." (11.53 Uhr)
  • Preetz: "Es ab überhaupt keine Anzeichen für einen solchen Schritt." (11.50 Uhr)
  • Weitere Zusammenarbeit mit Klinsmann? Können wir "in diesem Sinne nicht fortführen." (11.47 Uhr)
  • Windhorst hat in die Hertha investiert, "nicht mit der Absicht, kurzfristig Profit zu schlagen." (11.40 Uhr)

Hertha-BSC-Pressekonferenz mit Windhorst, Preetz und Gegenbauer im Liveticker zum Nachlesen

12.20 Uhr: Das war die letzte Frage, wir verabschieden uns somit von der PK.

12.18 Uhr: Wie viel Macht Strebt Windhorst an? "Es geht nicht darum, Macht anzustreben. Es geht darum im Dialog zu stehen, auch im kritischen Dialog, dass alle Verantwortlichen denselben Weg gehen, um die Ziele zu erreichen. Das Wichtige ist dabei, es muss ein Grundverständnis geben, was es gibt, und es muss ein Commitment geben, was es gibt. Ich würde mich nur dann gezwungen sehen, mich stärker einzubringen, wenn von dem Grundverständnis und dem Commitment komplett abgewichen wird. Aber da gibt es überhaupt keine Ansatzpunkte für in den ersten neun Monaten."

12.15 Uhr: Hat das Ende von Klinsmann Auswirkungen auf Arne Friedrich? Preetz: "Nein, Arne Friedrich bleibt, genauso wie die anderen Kollegen auch."

12.13 Uhr: Wer soll als Cheftrainer kommen? "Es ist unsere Aufgabe, einen Cheftrainer zu finden, der ehrgeizig ist und der richtig was bewegen kann. Ich glaube, dass das eine Stellenbeschreibung ist, die interessant ist."

12.09 Uhr: Preetz zu großen Zielen, Europa? "Wir haben alle die gleiche Zielsetzung. Es wird niemand mehr großen Erfolg haben wollen als ich. Es muss das Ziel sein, nicht nur nach Europa zu kommen, sondern sich dauerhaft dort aufzuhalten und das ist eine Aufgabe, der wir uns verschrieben haben. Was ich gesagt habe ist, dass wir aktuell nicht vergessen sollten, dass wir uns im Abstiegskampf befinden. Darüber hinaus ist es dann die Aufgabe im Sommer, die Position des Cheftrainers nachzubesetzen und dann in den nächsten Jahren kontinuierlich an unseren Zielen zu arbeiten."

12.06 Uhr: Wie lange bleiben sie engagiert, Herr Windhorst? "Gehen Sie davon aus, dass es mindestens über zehn Jahre gehen wird, vielleicht auch 20 oder 30 Jahre. Wir haben in Hertha BSC nicht investiert in Renditeerwartung. Es gibt keinen Grund und keine Ausrede, warum Hertha es nicht schaffen soll, in den nächsten Jahren in Europa mitzuspielen. Es ist das Fußballgeschäft und es gibt gewisse Zutaten, die man dafür braucht und eine Zutat habe ich jetzt dazu beigetragen."

12.04 Uhr: Hat Windhorst versucht, Klinsmann umzustimmen? "Ich habe leider auch erst am Dienstagvormittag eine Nachricht von ihm bekommen, dass er den Rücktritt vollzieht. Ich war aber zu diesem Zeitpunkt selber in einem Meeting und habe die Nachricht wohl eine Viertelstunde zu spät gesehen. Als ich dann am Telefon war, war schon der Vollzug gemeldet."

12.02 Uhr: Wer übernimmt den Posten im Aufsichtsrat? Windhorst: "Wir werden da zeitnah zwei Aufsichtsratposten besetzen und da werden wir drauf achten, dass wir sportliche Fachkompetenz mit an Board haben."

11.58 Uhr: Börsengang, Herr Windhorst? "Das ist ein Thema, was nicht wirklich relevant ist und es liegt bei den Gremien und muss in den Gremien der Hertha besprochen werden, weshalb ich mich nicht dazu äußern möchte. Für unser weiteres Engagement ist kein Börsengang erforderlich."

11.58 Uhr: "Technisch gesehen, ist Jürgen Klinsmann aktuell kein Mitglied des Aufsichtsrates, da sein Mandat ruht. Er wird auch nicht mehr in den Aufsichtsrat berufen."

11.56 Uhr: Preetz: "Es gibt unterschiedliche Auffassungen, wie eine Rolle als Cheftrainer definiert ist. Aber Dinge, die ich gestern gehört habe, dass ich da auf der Bank sitze und engagiert an der Seitenlinie auftauche, das sind Dinge, die wir nie miteinader besprochen haben und das kann man auch nicht, wenn man sich umdreht und wegläuft."

Windhorst über Klinsmann-Rückzug: "Kann man als Jugendlicher machen, aber nicht als Erwachsener"

11.55 Uhr: Macht sich bei Windhorst Ernüchterung breit? "Nein, überhaupt nicht. Ich bin es gewohnt, dass Projekte sich verzögern."

11.53 Uhr: Hat sich Windhorst in Klinsmann getäuscht? "Er war einer der Wunschkandidaten und wir haben schnell gemerkt, dass er sich schnell für das Projekt Hertha BSC erwärmt hat. Ob ich mich in ihm getäuscht habe, ist so einfach nicht zu beantworten. Das ist sehr bedauerlich, dass er so eine Kurzschlussreaktion vollzogen hat. Das ist nicht akzeptabel. Das kann man als Jugendlicher machen, aber nicht als Erwachsener, wo man ernsthafte Vereinbarungen hat. Aber ich glaube nicht, dass ich mich in ihm als Kapazität im Fußball getäuscht habe."

11.51 Uhr: "Jetzt gilt es, sich auf die kommenden Wochen vorzubereiten, das machen wir mit Alexander Nouri und seinem Team."

11.50 Uhr: Jetzt Preetz: "Es gab überhaupt keine Anzeichen für einen solchen Schritt. Nicht aus der Zusammenarbeit der letzten Wochen und nicht aus der Verbindung zwischen ihm und mir. Ich bin schon einige Jahre dabei, seit 1986, aber das war am Dienstag passiert ist, war mir auch vollkommen neu. Ich bin hier verantwortlich und versuche, meine Verantwortung so zu leben, dass ich das Wohl der Hertha ins Zentrum stelle."

11.47 Uhr: "Auf die Art und Weise wie Klinsmann sich verabschiedet hat, ist aber eine Zusammenarbeit im Aufsichtsrat nicht vorstellbar. Leider ist die Art und Weise des Abgangs, dass wir im Sinne des Vereins eine Zusammenarbeit in diesem Sinne nicht fortführen können. Es ist bedauerlich, dass der Abgang so abrupt war und Klinsmann viel an seiner Glaubwürdigkeit beim Klub verloren hat."

Hertha BSC: Keine Zukunft von Klinsmann im Aufsichtsrat

11.45 Uhr: "Ich habe mit Herrn Klinsmann auch danach telefoniert, er hat sich entschuldigt, es tut ihm sehr leid und er bereut auch die Entscheidung. Ich glaube nach wie vor, dass es ein Gewinn war, Klinsmann für Hertha BSC zu engagieren. Ich bedauere aber im Nachhinein, dass wir das nicht dingfest machen konnten, um ihn eben auch zu halten."

11.43 Uhr: "Wir haben nicht investiert, weil wir wollen, dass alles so bleibt. Ein Verein mit wenig Geld und ein Verein mit dann viel mehr Geld soll nicht derselbe Verein bleiben. Er soll nach vorne gehen, Ziele setzen. Ich habe viele Kritiker im eigenen Unternehmen gehabt, es gibt die 50+1-Regel. Ich habe nach vielen Gesprächen aber dann beschlossen und das Wort von Herrn Gegenbauer bekommen, dass er das Ziel so sieht wie wir und damit mitgehen möchte. Das Ziel für dieses Jahr ist der Klassenerhalt, das Ziel für nächstes Jahr, das ist auch klar, ist Europa, und das Ziel langfristig ist, sich in Europa zu etablieren."

11.40 Uhr: Jetzt Windhorst: "Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um zu erläutern, warum mein Unternehmen bei Hertha BSC investiert hat und warum wir trotz des Rückschlags durch den unerwarteten Rücktritt von Klinsmann weiter sehr engagiert die Hertha begleiten werden. Wir haben damals nach vielen Monaten Gesprächen entschlossen, einen erheblichen Betrag zu investieren, weil wir der festen Überzeugung waren, dass so ein Klub langfristig ein bedeutender Klub in Europa zu werden. Der Klub hat eine traditionsreiche Geschichte. Wir haben investiert, nicht mit der Absicht, kurzfristig Profit zu schlagen. Wir haben in die Hertha Eigenkapital investiert."

11.36 Uhr: "Ich habe den Eindruck, dass hier sehr geordnet gearbeitet wird. Dienstagfrüh hat sich Klinsmann verabschiedet, danach gab es ein ordnungsgemäßes Training, danach gab es eine Information der Mannschaft, eine Telefonkonferenz des Aufsichtsrates, eine Information an eine Öffentlichkeit und es war mit dem Trainerteam klar, wie es weitergeht. Gestern hatte wir eine Präsidiumssitzung und Michael Preetz sämtlich Unterstützung gesagt wurde. Natürlich war es Dienstag ein Schock, aber ich möchte den Mitarbeitern danken, dass es einen normalen Ablauf gab."

11.32 Uhr: Zuerst Gegenbauer: "Freue mich, dass wir hier gemeinsam auf dem Podium sitzen. Aus meiner Sicht ist ganz klar, die jüngsten Entwicklungen war natürlich überraschend. Jürgen Klinsmann hat nicht nur Hertha BSC, sondern auch das gemeinsame Projekt verlassen. Natürlich gab es einen Arbeitsvertrag, es gab einen mündlichen seit dem 27.11 und seit dem 02.12 lag ihm auch ein schriftlicher Arbeitsvertrag als Cheftrainer vor. Also natürlich gab es einen gültigen Arbeitsvertrag."

11.30 Uhr: Die drei Herrschaften sind da, dann wollen wir mal!

Vor Beginn: Der kicker will erfahren haben, dass Ex-Bayern-Coach Niko Kovac bei den Verantwortlichen ganz oben auf dem Wunschzettel steht. Bereits nach der Trennung von Ante Covic Ende November soll Preetz ihn umworben haben. Für Pal Dardai, den sich viele Fans als Nachfolger wünschen, wird es dahingegen unter Preetz kein Comeback geben.

Vor Beginn: Außerdem erwarten wir eine Aufklärung, wie es auf der Trainer-Position weitergeht. Wir haben dazu vorab schon eine Liste mit einigen Kandidaten für Euch zusammengestellt.

Vor Beginn: Was passiert nun mit Klinsmann. Eigentlich hat er angekündigt, wieder in den Aufsichtsrat zurückzukehren. Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtet, soll der frühere Bundestrainer aber gar keine Funktion mehr bei den Berlinern bekleiden. Der kicker bestätigte den Bericht bereits.

Vor Beginn: Klinsmann war am Montag nach nur 76 Tagen als Trainer zurückgetreten. Bereits am Mittwoch hat der ehemalige Bundestrainer bei einem Live-Chat auf Facebook seine Beweggründe für seinen Rückzug erklärt und dabei auch Preetz attackiert. Hier könnt Ihr alle Aussagen nachlesen.

Vor Beginn: Die Berliner haben nach dem Rücktritt von Jürgen Klinsmann für den Donnerstag eine Pressekonferenz anberaumt. Ab 11.30 Uhr werden dabei Investor Lars Windhorst, Geschäftsführer Sport Michael Preetz und Präsident Werner Gegenbauer zum Chaos der vergangenen Tage Stellung beziehen.

Vor Beginn: Hallo und herzlich willkommen zum Liveticker der Pressekonferenz von Hertha BSC.

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Hertha BSC: Pressekonferenz im TV und Livestream

Ein Bewegtbild zur Pressekonferenz wird es auch geben. S ky Sport News HD wird pünktlich zum Start in den Presseraum nach Berlin schalten.

Außerdem bietet die Hertha selbst einen Livestream an. Sowohl auf der Facebook-Seite des Vereins als auch auf dem YouTube-Channel der Alten Damen kann dieser abgerufen werden.

Bundesliga: Die Trainerwechsel in der bisherigen Saison

Trainer Datum Nachfolger
Niko Kovac (FC Bayern) 3. November 2019 Hansi Flick
Achim Beierlorzer (1. FC Köln) 9. November 2019 Markus Gisdol
Sandro Schwarz (Mainz 05) 10. November 2019 Achim Beierlorzer
Ante Covic (Hertha BSC) 27. November 2019 Jürgen Klinsmann
Friedhelm Funkel (Fortuna Düsseldorf) 29. Januar 2020 Uwe Rösler
Jürgen Klinsmann (Hertha BSC) 11. Februar 2020 Alexander Nouri

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