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NBA: Los Angeles Lakers siegen dank LeBron James nach Verlängerung in Denver - Siegesserie der Toronto Raptors reißt

Was für ein Thriller in der Mile High City, am Ende behalten LeBron und AD die Oberhand. Die Raptors verlieren nach 15 Siegen am Stück.

© getty
 

Die Siegesserie der Toronto Raptors ist beendet. Nach 15 Siegen am Stück setzt es in Brooklyn mal wieder eine Niederlage. Die Orlando Magic siegen mit viel Mühe gegen Detroit nach Verlängerung.

Cleveland Cavaliers (14-40) - Atlanta Hawks (15-41) 127:105 ( BOXSCORE )

  • Die Cleveland Cavaliers haben erstmals seit dem 24.12.2019 wieder ein Heimspiel gewonnen, auch damals hieß der Gegner Atlanta. Mann des Abends war einer, der überhaupt nicht beim Team sein will - nämlich Tristan Thompson. Der Big Man legte von der Bank kommend 27 Punkte (11/16 FG) und 11 Rebounds auf und war einer der Gründe, warum die Cavs an den Brettern so dominant waren.
  • Die Cavs schnappten sich 17 Offensiv-Rebounds und nutzten dies zu zusätzlichen 21 Punkten, das Rebound-Duell wurde so klar mit 55:38 entschieden. Mit Larry Nance Jr. (23, 12 Rebounds) und Andre Drummond (14, 15 Boards) griffen sich auch noch zwei weitere Akteure eine zweistellige Anzahl an Brettern.
  • Atlanta lag fast die komplette Zeit hinten, kam aber im vierten Viertel noch mal in den einstelligen Bereich. Gegen die Größe der Cavs (68 Punkte in der Zone) hatten sie aber letztlich keine Antwort. Trae Young legte 27 Zähler (8/17 FG) sowie 12 Assists auf, dazu kam John Collins auf 23 Punkte. Cam Reddish steuerte 16 Zähler von der Bank kommend bei.

Orlando Magic (24-31) - Detroit Pistons (19-38) 116:112 OT ( BOXSCORE )

  • Schön war es nicht, aber Orlando festigte mit einem Arbeitssieg den letzten verbleibenden Playoff-Spot im Osten. Aaron Gordon kratzte mit 25 Punkten, 9 Rebounds und 9 Assists an einem Triple-Double, der Mann für die wichtigen Momente war aber ein anderer.
  • Nikola Vucevic (19, 9/21 FG, 11 Rebounds, 7 Assists) machte kein schlechtes Spiel, doch von draußen hatte der Montenegriner an diesem Abend nicht den Touch. Seine ersten sechs Dreier vergab der Center alle, bevor er 5,5 Sekunden vor Ende des vierten Viertels von Downtown traf und den Magic eine Drei-Punkte-Führung bescherte. Langston Galloway (11) konterte aber nach einer Auszeit, wodurch es in die Verlängerung ging.
  • Dort war es ebenfalls eine ausgeglichene Angelegenheit, bevor erneut Vucevic nach einem Cut die Magic auf die Siegerstraße brachte. Evan Fournier (19) und der starke Markelle Fultz (22, 10 Assists) machten dann von der Freiwurflinie alles klar.
  • Detroit lag zwischenzeitlich mit 22 Punkten hinten, kam aber dank einer starken zweiten Halbzeit noch einmal zurück ins Spiel. Christian Wood legte 26 Zähler und 12 Rebounds auf, auch Reggie Jackson (12, 11 Assists) verbuchte ein Double-Double. Problematisch war der Abend dagegen für Derrick Rose, der frühere MVP beendete das Spiel mit 2 Punkten (1/13 FG), 4 Assists und 3 Ballverlusten in 17 Minuten.

Brooklyn Nets (25-28) - Toronto Raptors (40-15) 101:91 ( BOXSCORE )

  • Nach 15 Siegen in Folge mussten die Raptors kurz vor dem All-Star-Break doch noch einmal eine Niederlage einstecken. In Brooklyn wurde Toronto vor allem die schwache erste Halbzeit zum Verhängnis, in der der Meister lediglich 40 Zähler erzielte. Brooklyn brannte zwar auch kein Feuerwerk ab, doch 41 Prozent aus dem Feld und 12 Offensiv-Rebounds reichten an diesem Abend.
  • Bester Scorer der Nets war Caris LeVert mit 20 Punkten (10/20 FG), dazu machten Spencer Dinwiddie (17, 9 Assists) und auch Joe Harris (19) gute Spiele. Brooklyn führte dabei die meiste Zeit des Spiels, fast immer zweistellig.
  • Problematisch für Toronto war diesmal die Bank-Produktion, am Ende standen hier magere 9 Pünktchen und gerade einmal 4 Field Goals. So reichten auch die 28 Punkte von Serge Ibaka, die 22 Zähler von Fred VanVleet und auch das Triple-Double von Kyle Lowry (12, 11 Rebounds, 12 Assists) nicht.

Die Milwaukee Bucks mussten ohne Giannis Antetokounmpo mal wieder eine Niederlage einstecken. Moritz Wagner wird im MSG ejected, während Isaac Bonga sich auszeichnen kann.

Indiana Pacers (32-23) - Milwaukee Bucks (46-8) 118:111 ( BOXSCORE )

  • Giannis Antetokounmpo fehlte wegen der Geburt seines ersten Sohns zum zweiten Mal in Folge und diesmal konnte das beste Team der Liga den Ausfall des MVPs nicht kompensieren. T.J. Warren erzielte für die Pacers 35 Punkte (16/19 FG) , eine Einstellung seines Karrierebestwerts, und beendete damit die sechs Spiele andauernde Niederlagenserie Indianas.
  • Vor allem im ersten Durchgang wirkten die Bucks bereits im Urlaub, zwischenzeitlich lag der Spitzenreiter der Eastern Conference mit 25 Punkten im Rückstand. Auch Mitte des dritten Viertels stand es noch 53:72, bevor Milwaukee sich noch einmal aufbäumte und acht Minuten vor dem Ende plötzlich nur noch mit vier Zählern im Rückstand war (86:90).
  • Indiana hatte aber in Person von Warren die richtige Antwort. Er und Jeremy Lamb (13) trafen je einen Dreier und initiierten damit den entscheidenden 10:0-Lauf. Malcolm Brogdon legte 17 Zähler und 13 Assists auf, dazu scorte auch der Rest der Starting Five zweistellig. Myles Turner (14, 10 Rebounds) legte ein Double-Double auf.
  • Bei den Bucks war Donte DiVincenzo (19, 8 Rebounds) von der Bank kommend der beste Scorer, Khris Middleton erzielte bei schwachen Quoten 17 Punkte (6/17 FG). Neuzugang Marvin Williams verbuchte 9 Zähler sowie das beste Plus-Minus aller Spieler auf dem Feld mit +20.

New York Knicks (17-38) - Washington Wizards (20-33) 96:114 ( BOXSCORE )

  • Die Washington Wizards beiben weiterhin der schärfste Verfolger der Orlando Magic für den letzten Playoff-Platz im Osten. Mit dem Erfolg im Madison Square Garden feierte das Team von Coach Scott Brooks den fünften Erfolg aus den vergangenen sieben Spielen. Bradley Beal erzielte dabei mal wieder 30 Punkte (11/23 FG).
  • Die Partie wurde lange ausgeglichen geführt, erst im Schlussabschnitt konnten sich die Gäste dank eines 24:8-Runs absetzen. Moe Wagner war da schon nicht mehr auf dem Feld, der Berliner kassierte zwei technische Fouls, letzteres wegen Meckerns, was eine automatische Disqualifikation gut acht Minuten vor dem Ende nach sich zog. Zuvor hatte Wagner in 16 Minuten 6 Zähler (2/5 FG), 4 Rebounds und 5 Fouls eingesammelt.
  • Besser lief es für den anderen Deutschen bei den Gästen. Isaac Bonga durfte wieder starten und erzielte in 14 Minuten 13 Punkte (5/7 FG, 3/3 Dreier), 5 Rebounds, 3 Assists sowie je 2 Blocks und 2 Steals. Neben seiner Treffsicherheit aus der Distanz zeigte der frühere Frankfurter auch seine Passqualitäten mit einem No-Look-Pass im Fastbreak sowie einen Touchdown-Passes über das komplette Feld.
  • Die Knicks verloren im vierten Viertel komplett ihren Rhythmus und ließen 71 Prozent aus dem Feld zu. Bester Scorer war Julius Randle mit 21 Zählern und 13 Rebounds, dazu zeigten Elfrid Payton (19, 5 Steals), R.J. Barrett (16) und Mitchell Robinson (11, 8 Boards) einige vielversprechende Ansätze.

Die Memphis Grizzlies haben einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs gemacht und mit Portland einen direkten Konkurrenten geschlagen. Bitter für die Blazers: Damian Lillard verletzt sich dabei.

Memphis Grizzlies (28-26) - Portland Trail Blazers (25-31) 111:104 ( BOXSCORE )

  • Nächster Nackenschlag für Portland und ein echter Big Point für die Grizzlies im spannenden Rennen um den letzten Playoff-Platz im Westen. Rookie Brandon Clarke (27, 12/14 FG) stellte sein Career High ein, dazu setzte auch Point Guard Ja Morant (20, 9 Assists) wieder Akzente, die den Sieg der Grizzlies sicherstellten.
  • Die Grizzlies setzten sich in der zweiten Halbzeit erstmals zweistellig ab, wodurch für die Blazers, die bereits am Tag zuvor in New Orleans verloren hatten, keine Antwort mehr hatten. Memphis versenkte zwar über das Spiel nur sechs Dreier, hielten die Gäste aber bei gerade einmal 37 Prozent aus dem Feld.
  • Besonders bitter für Portland: Damian Lillard, der auf 20 Punkte (7/19 FG) und 10 Assists kam, musste drei Minuten vor dem Ende verletzt das Feld verlassen. Nach dem Spiel erklärte Lillard, dass es sich um eine Leistenverletzung handele, demnächst soll der Point Guard genauer untersucht werden. Vermutlich wird Dame deshalb nicht beim All-Star Game dabei sein.
  • Der beste Scorer der Gäste war C.J. McCollum mit 23 Punkten (9/25 FG), effizient war aber auch er nicht. Anfernee Simons steuerte 22 Zähler von der Bank kommend bei, während Carmelo Anthony (5, 1/15 FG, 15 Rebounds) ein ganz schwaches Spiel machte. Für Memphis legte Jonas Valanciunas 12 Punkte und 18 Boards auf.

Minnesota Timberwolves (16-37) - Charlotte Hornets (18-36) 108:115 ( BOXSCORE )

  • Karl-Anthony Towns fehlte wegen einer Handgelenksverletzung - und schon verloren die Wolves erneut, auch wenn bekanntlich mit D'Angelo Russell nun ein weiterer Star im Kader steht. D-Lo erzielte zwar 26 Punkte und spielte 11 Assists, doch das reichte am Ende nicht.
  • Selbst eine Führung von 18 Punkten reichte der Franchise aus dem hohen Norden nicht, Charlotte kam angeführt von Devonte' Graham (28, 5/11 Dreier, 8 Assists) wieder zurück in die Partie. Minnesota erzielte nach dem Wechsel nur noch 42 Zähler bei einer verheerenden Quote von 30 Prozent aus dem Feld.
  • Neben Graham konnten sich auch Malik Monk (25, 10/20 FG) und auch Miles Bridges (20) auszeichnen, sodass der Ausfall von Spielmacher Terry Rozier, der sich mit Knieproblemen kurzfristig abmeldete, nicht weiter ins Gewicht fiel. Dafür gehörte Graham die Show, dessen fünfter Dreier knapp eine Minute vor dem Ende für die Entscheidung sorgte.
  • Lichtblicke bei den Wolves waren die Vorstellungen von den Neuzugängen Malik Beasley (28, 11/25 FG) und Juancho Hernangomez (16, 5/18 FG, 12 Rebounds).

Dallas Mavericks (33-22) - Sacramento Kings (21-33) 130:111 ( SPIELBERICHT )

Phoenix Suns (22-33) - Golden State Warriors (12-43) 112:106 ( BOXSCORE )

  • Nach sechs Niederlage aus den vergangenen sieben Spielen haben sich die Suns mit einem kleinen Erfolgserlebnis in die All-Star-Pause verabschiedet. Devin Booker war dabei mit 27 Punkten und 8 Assists mal wieder der beste Mann auf Seiten der Gastgeber, die es letztlich unnötig spannend machten.
  • Schon nach dem ersten Viertel führten die Suns zweistellig, diese Führung sollten sie bis zum Ende nicht mehr abgeben und trotzdem waren die Warriors nach einem Dreier von Andrew Wiggins (27, 9/14 FG, 4 Blocks) 45 Sekunden vor dem Ende auf vier Zähler dran. Damion Lee hätte von Downtown noch weiter verkürzen können, doch der Guard vergab.
  • 22 Ballverluste waren letztlich zu viel für das Team von Coach Steve Kerr, das konnte auch die gute Quote von 51 Prozent aus dem Feld nicht ausmerzen. Marquese Chriss (18, 12 Rebounds, 3 Blocks) war nach Wiggins der beste Gäste-Spieler, Jeremy Pargo, der mit einem Zehn-Tages-Vertrag spielt, legte 15 Zähler auf.
  • Auf Seiten der Suns fehlte Deandre Ayton erneut mit Knöchelproblemen, dafür erzielten gleich acht Spieler mindestens acht Punkte. Mikal Bridges legte 14 Zähler auf, Ellie Okobo kam als Backup-Guard auf 12 Punkte.

Die Utah Jazz haben mit einer überzeugenden Vorstellung die Miami Heat geschlagen. Im Duell der beiden besten Teams im Westen setzten sich die Lakers dank LeBron James und Anthony Davis nach Verlängerung in Denver durch.

Utah Jazz (36-18) - Miami Heat (35-19) 116:101 ( BOXSCORE )

  • Wieder mal ein guter Sieg der Utah Jazz, die dank des All-Star-Duos bestehend aus Donovan Mitchell (26 Punkte, 9/16 FG) und Rudy Gobert (16, 20 Rebounds) Platz vier im Westen festigten und nur ein Spiel hinter den L.A. Clippers liegen.
  • Dabei machten die Heat in der ersten Halbzeit einen sehr guten Eindruck und führten nach einem 8:0-Lauf zwischenzeitlich mit 52:43. Utah kam aber im dritten Viertel zurück, auch in einer Zeit, als Jimmy Butler in der Kabine wegen einer kleineren Verletzung verschwunden war. Der Star der Heat kehrte später zurück und legte 25 Punkte (10/21 FG) und 8 Rebounds auf.
  • Die Jazz zogen im vierten Viertel etwas davon, doch dank Dreiern von Jae Crowder (15) und Duncan Robinson (18, 6/13 aus der Distanz) waren die Gäste wieder auf zwei Zähler dran. Die Antwort hatte aber Jordan Clarkson, der Sixth Man der Jazz versenkte bei einem 9:0-Lauf zwei Dreier in Folge und brach damit die Moral der Gäste.
  • Andre Iguodala (9, 3/6 Dreier, 5 Rebounds) deutete an, dass er das Werfen nicht verlernt hat, das Problem Miamis war jedoch, dass Gobert wieder grandios die Zone bewachte. Im Angriff konnte zudem Bojan Bogdanovic 22 Zähler zum Sieg beisteuern.

Denver Nuggets (38-17) - Los Angeles Lakers (41-12) 116:120 OT ( BOXSCORE )

  • Playoff-Atmosphäre in Denver, am Ende hatten aber die Gäste aus Los Angeles in einem Overtime-Krimi das bessere Ende für sich. Verlassen konnten sich die Lakers mal wieder auf ihr Superstar-Duo bestehend aus LeBron James und Anthony Davis. LeBron legte mit 32 Punkten (15/29 FG), 12 Rebounds und 14 Assists ein Triple-Double auf, Davis kam ebenfalls auf 33 Zähler und traf in der Verlängerung zwei wichtige Dreier.
  • Dort zog auch die Verteidigung der Lakers massiv an, die Gäste ließen hier nur noch 5 Zähler zu. Vor allem Nikola Jokic (22, 11 Rebounds, 6 Assists) wirkte platt und konnte keinen Einfluss mehr nehmen. Sein Ballverlust bei drei Zählern Rückstand war letztlich die Vorentscheidung, Davis netzte einen Freiwurf, was genug für die Lakers war.
  • Auch in der regulären Spielzeit war es ein hart umkämpftes Spiel mit einigen Führungswechseln, kein Team konnte sich absetzen. Jamal Murray (32, 13/25 FG, 10 Assists) trug zusammen mit Jokic die Gastgeber, dazu trafen die Rollenspieler immer wieder wichtige Dreier. Als Team versenkten die Nuggets starke elf von 25 Triples.
  • In der Schlussphase des vierten Viertels deutete aber bereits einiges auf einen Lakers-Sieg hin. Vor allem dank einiger guter defensiver Plays von Davis legten die Lakers einen 12:2-Lauf hin und führten mit vier Punkten. Gary Harris (13) traf 24 Sekunden vor dem Ende aber einen schweren Leger zum Ausgleich, der potenzielle Gamewinner von James klatschte nur auf den Ring.
  • Für die Lakers machten mit Alex Caruso (10) und auch Dwight Howard (14, 11 Rebounds) zwei Rollenspieler gute Partien, beide standen dann auch in der Verlängerung auf dem Feld.

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